06 November 2025, 14:13

Wellyou-Kampagne mit nackten Models löst Sexismus-Debatte in Bremen aus

Eine Anzeige mit verschiedenen Produkten und Texten.

Wellyou-Kampagne mit nackten Models löst Sexismus-Debatte in Bremen aus

Eine umstrittene Werbekampagne des Fitnessstudio-Betreibers Wellyou hat in Deutschland für Empörung gesorgt. Die Kampagne, in der nackte Models mit provokanten Slogans zu sehen sind, wird vom Deutschen Werberat nach Dutzenden Beschwerden überprüft. Die Behörden in Bremen haben sie bereits als sexistisch eingestuft. Die Kampagne enthält Sprüche wie "Halt’s Maul, heb den Arsch, mach die Beine breit" für Frauen und "Bis du endlich den größten hast" für Männer – und wird dafür kritisiert, die Models zu sexualisieren und zu objektivieren. Der Satz "Mach die Beine breit" wird zudem als Anspielung auf Gewalt interpretiert. Wellyou betont, die Kampagne solle lediglich Trainingserfolge zeigen und jede sexuelle Absicht bestreiten. Dennoch gibt es in sozialen Medien massive Gegenreaktionen: Nutzer werfen dem Unternehmen vor, respektlos zu sein. Als Reaktion auf die Kontroverse prüft der Deutsche Werberat die Kampagne. Zwar kann er keine Werbung verbieten, aber er kann Urteile fällen und Rügen aussprechen. In Bremen hingegen können Bürger sexistische Werbung bei der Landeszentralstelle für Frauenfragen melden – diese hat die Befugnis, öffentliche Plakate entfernen zu lassen. Die Wellyou-Kampagne mit nackten Models und provokanten Slogans gilt in Bremen bereits als sexistisch und wird vom Deutschen Werberat geprüft. Sie hat für Empörung gesorgt, da sie Vorwürfe der Sexualisierung und Objektivierung der Models auf sich zieht. Trotz der Kritik weist Wellyou jede sexuelle Absicht zurück und behauptet, es gehe einzig um die Darstellung von Trainingserfolgen.

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