Watzke kandidiert als BVB-Präsident – nach Versöhnung mit Thomas Tuchel
Lukas WolfWatzke kandidiert als BVB-Präsident – nach Versöhnung mit Thomas Tuchel
Borussia Dortmunds langjähriger Vorstandsvorsitzender Hans-Joachim Watzke kandidiert in dieser Woche für das Amt des Vereinspräsidenten. Seine Bewerbung erfolgt Jahre nach einer der umstrittensten Entscheidungen seiner Karriere – der Entlassung des damaligen Cheftrainers Thomas Tuchel im Jahr 2017. Nach einer langen Phase der Entfremdung haben die beiden inzwischen wieder zueinandergefunden.
Watzke entließ Tuchel im Mai 2017 nach einer turbulenten Saison. Den Ausschlag gab schließlich das Champions-League-Viertelfinale gegen AS Monaco, das nur einen Tag nach dem Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus ausgetragen wurde. Die Entscheidung, das Spiel trotz des traumatischen Erlebnisses durchzuführen, belastete das Verhältnis zwischen den beiden schwer.
Die anstehende Wahl wird entscheiden, ob Watzke eine neue Rolle im Verein übernimmt. Seine früheren Entscheidungen, darunter auch Tuchels Abgang, prägen weiterhin sein Erbe. Die Versöhnung mit dem Ex-Trainer deutet jedoch auf eine Wende in ihrem beruflichen Verhältnis hin.
