Warum die gesetzliche Rente allein nicht mehr reicht – und was jetzt hilft
Jakob MaierWarum die gesetzliche Rente allein nicht mehr reicht – und was jetzt hilft
Die Altersvorsorge in Deutschland wird immer dringlicher, da die gesetzliche Rente allein kaum ausreichen wird, um den Lebensunterhalt zu decken. Mit dem aktuellen Rentenniveau von nur 48 Prozent des Durchschnittseinkommens – und einer weiteren prognostizierten Abnahme – warnen Experten, dass zusätzliche Ersparnisse unverzichtbar sind. Die Verbraucherzentrale bietet nun kostenpflichtige Beratungen an, um Bürger bei der Auswahl der besten Optionen zu unterstützen.
Die durchschnittliche monatliche Standardrente in Deutschland liegt bei etwa 1.835 Euro, wobei nach Abzügen rund 1.621 Euro übrig bleiben. Dieser Betrag reicht oft nicht aus, um im Ruhestand einen komfortablen Lebensstandard zu halten. Um diese Lücke zu schließen, empfehlen Finanzberater einen dreistufigen Ansatz: die Grundabsicherung durch die gesetzliche Rente, eine zusätzliche Absicherung über betriebliche oder private Vorsorgeverträge sowie weitere private Rücklagen.
Da das Rentenniveau bis 2040 voraussichtlich weiter sinken wird, birgt die alleinige Abhängigkeit vom staatlichen System Risiken. Eine Kombination aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge wird zunehmend notwendig, um die finanzielle Stabilität im Alter zu sichern. Die Verbraucherzentrale stellt mit ihren Ressourcen und Beratungsangeboten sicher, dass Bürger fundierte Entscheidungen für ihre Zukunft treffen können.
