25 December 2025, 04:18

Warum blieb Essen von Hexenprozessen verschont? Ein spannender Vortrag gibt Antworten

Eine Frau sitzt lesend vor einem Buch und spielt Harfe, mit einer Tafel oben links, Türen und einem Ausgangsschild im Hintergrund, einer Vase mit Blumen neben einem Vorhang unten und einer Wand rechts.

Warum blieb Essen von Hexenprozessen verschont? Ein spannender Vortrag gibt Antworten

**Öffentlicher Vortrag: Essens Hexenprozesse – Warum blieb die Stadt verschont?

Am 5. Dezember 2025 findet in der Volkshochschule (VHS) Essen ein kostenloser öffentlicher Vortrag über die Hexenverfolgungen in Essen statt. Dr. Claudia Kauertz, Leiterin des Hauses der Essener Geschichte/Stadtarchivs, wird die Veranstaltung leiten und erläutern, wie sich die Verfolgung in verschiedenen Regionen unterschied – mit Essen als besonderem Fallbeispiel.

Der Vortrag dauert von 18:00 bis 19:30 Uhr im Kleinen Saal der VHS am Burgplatz 1. Dr. Kauertz geht der Frage nach, warum in Essen zwischen 1585 und 1632 trotz der flächendeckenden Hexenjagden in anderen Gebieten keine dokumentierten Prozesse stattfanden. Die Teilnehmer erfahren, welche Faktoren die lokale Reaktion auf Anklagen in dieser Zeit prägten.

Der Eintritt ist frei, um eine vorherige Anmeldung wird jedoch gebeten. Reservierungen sind online unter www.vhs-ourwebsite mit der Kursnummer 252.1B004N möglich. Die Veranstaltung vermittelt nicht nur historischen Kontext, sondern zeigt auch Essens einzigartige Rolle während dieser dunklen Epoche auf.

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Die Veranstaltung bietet die seltene Gelegenheit, Essens Geschichte aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu betrachten. Dr. Kauertzs Forschung erklärt, warum die Stadt von den Prozessen verschont blieb, während benachbarte Regionen schwer betroffen waren. Interessierte können sich bis zum 5. Dezember einen Platz sichern.