VW Logistics stärkt Lieferketten gegen globale Störungen und Engpässe
Die Volkswagen Group Logistics hat Maßnahmen ergriffen, um die anhaltenden Störungen in der Schifffahrt, im Betrieb und in der Fahrzeuglogistik zu bewältigen. Die von Simon Motter geführte Sparte hat neue Systeme und Strategien eingeführt, um die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten zu stärken. Diese Schritte zielen darauf ab, Engpässe zu verringern und den Fluss von Fahrzeugen und Komponenten in den globalen Netzwerken zu verbessern.
Während des Halbleitermangels steuerte Group Logistics die Verteilung kritischer Chips und setzte Verantwortliche für jede Produktions- und Lieferstufe ein. Dadurch konnten die Abläufe trotz globaler Einschränkungen reibungsloser gestaltet werden.
Das Team erweiterte zudem die Kapazitäten für die Routen zwischen Europa und Nordamerika, um die Fahrzeuglogistik effizienter zu gestalten. 2023 wurden Verteilungsengpässe durch die Verlagerung von Transporten von der Schiene auf die Straße sowie durch den Ausbau des direkten Lkw-Transports behoben.
Um die Transparenz zu erhöhen, überwacht Group Logistics nun auch die Lieferketten der Zulieferer (Tier-N) für Schlüsselkomponenten wie Batteriezellen und -module. Neue Bestell- und Transportmanagementsysteme sowie gemeinsame Datennetzwerke wie Catena-X wurden eingeführt, um die Prozesse zu optimieren.
Sondermaßnahmen wie Sonderflüge und Lkw-Transporte aus China halfen, Lieferkettenstörungen entgegenzuwirken. Zudem wurden Werkzeuge und Prozesse aus der Eingangslogistik für Teile angepasst, um die Kapazitätsplanung in der Fahrzeuglogistik zu verbessern.
Simon Motter, Geschäftsführer von Group Logistics, konzentriert sich auf die Steuerung der Durchlaufzeiten, um die Bestände an Fertigfahrzeugen und den Netto-Cashflow zu beeinflussen. Sein Ziel ist es, künftige logistische Herausforderungen besser vorherzusehen und darauf zu reagieren.
Volkswagen Group Logistics verfeinert weiterhin seinen Ansatz im Lieferkettenmanagement. Der Einsatz moderner Systeme, der Ausbau von Kapazitäten und präventive Maßnahmen tragen dazu bei, die Abläufe zu stabilisieren. Diese Bemühungen sollen Verzögerungen reduzieren und eine stetige Produktion sowie Distribution gewährleisten.






