27 April 2026, 10:09

Villering in Hürth-Hermülheim wird ab August grundsaniert – was Anwohner wissen müssen

Betongebäude mit Graffiti, umgeben von Gras, Bäumen, Masten, Fahrzeugen, anderen Gebäuden, Hügeln und einem klaren blauen Himmel.

Villering in Hürth-Hermülheim wird ab August grundsaniert – was Anwohner wissen müssen

Großes Sanierungsprojekt am Villering in Hürth-Hermülheim startet Anfang August

Ab Anfang August beginnen umfangreiche Sanierungsarbeiten am Villering im Hürther Stadtteil Hermülheim. Die 187 Meter lange Stützmauer, die schwere strukturelle Schäden aufweist, wird grundlegend instand gesetzt. Die Bauarbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, wobei es für Anwohner und Fußgänger zu einigen Beeinträchtigungen kommen wird.

Die Stützmauer zeigt derzeit weitreichende Schäden: tiefe Risse, bröckelnden Beton und freiliegende, verrostete Bewehrungseisen. Auch die Fugenmaterialien sind stark beschädigt, was dringenden Handlungsbedarf erfordert. Ab dem 4. August 2025 wird der Abschnitt des Villering zwischen dem Berliner Platz und dem Schwarzen Weg für zwei bis drei Wochen vollständig gesperrt. In dieser Phase werden die bestehenden Kopfbalken, Rampen und Treppen – allesamt stark in Mitleidenschaft gezogen – abgerissen.

Für Fußgänger bleibt der Villering über einen ausgewiesenen Gehweg erreichbar, allerdings müssen sie einen Umweg über den Berliner Platz in Kauf nehmen. Nach Abschluss der Abrissarbeiten wird der Villering wieder einspurig für den Verkehr freigegeben, während die Spijkenisser Straße während der gesamten Bauzeit durchgehend befahrbar bleibt.

Neben den strukturellen Reparaturen wird auch die umliegende Freifläche neu gestaltet. Entlang des Villering entstehen neue Rankhilfen und restaurierte Pflanzbeete, während die gepflasterte Fläche an der Spijkenisser Straße durch Grünflächen ersetzt wird. Trotz der Bauarbeiten bleiben die Busverbindungen unverändert, und die Müllabfuhr findet wie gewohnt statt.

Ziel der Sanierung ist es, die Standfestigkeit der Mauer wiederherzustellen und das Erscheinungsbild des Bereichs aufzuwerten. Die Arbeiten sollen bis Dezember 2025 abgeschlossen sein, wobei der Verkehr und die Fußgängerzugänge schrittweise wieder normalisiert werden. Das Projekt umfasst sowohl strukturelle Instandsetzungen als auch landschaftsgestalterische Verbesserungen für einen langfristigen Nutzen.

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