15 April 2026, 22:08

Vier deutsche Städte kämpfen um Olympische Spiele 2036 oder später

Luftaufnahme des Olympiastadions in München, Deutschland, umgeben von Stadtgebäuden, Bäumen, Straßen, Fahrzeugen und Gras.

Vier deutsche Olympia-Kandidaten überwinden erste Hürde - Vier deutsche Städte kämpfen um Olympische Spiele 2036 oder später

Deutschland treibt seine Pläne voran, die Olympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 auszurichten. Vier Städte bzw. Regionen – Berlin, Hamburg, München und das Rhein-Ruhr-Gebiet – haben nun die erste nationale Phase des Bewerbungsverfahrens erfolgreich durchlaufen.

Ihre Konzepte wurden nach strengen betrieblichen Kriterien geprüft und als international wettbewerbsfähig eingestuft. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) steuert den Auswahlprozess. Jeder Bewerber wurde in sechs zentralen Bereichen mit acht Unterkategorien bewertet, um die Erfüllung der Mindestanforderungen sicherzustellen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Barrierefreiheit: Über 90 Prozent der Wettkampfstätten müssen innerhalb von 15 Gehminuten an den öffentlichen Nahverkehr angebunden sein.

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Die vier Bewerber haben nun bis Ende Mai 2026 Zeit, ihre Pläne weiter auszuarbeiten. In dieser Phase kann zudem bis Juni 2026 ein Bürgerentscheid organisiert werden, um die lokale Unterstützung zu ermitteln. Nach Abschluss dieser Etappe fällt im Herbst 2026 die endgültige Entscheidung, welche Stadt oder Region Deutschland vertreten wird.

Bei Erfolg tritt der ausgewählte Standort dann in den internationalen Wettbewerb um die Austragung der Spiele ein. Bis zur Frist 2026 gilt es, die Logistik zu verfeinern und die öffentliche Rückendeckung zu sichern. Anschließend reicht der DOSB das finalisierte Bewerbungsdossier beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ein.

Quelle