Verirrt in den Alpen: Snowboarder nach dramatischer Nacht gerettet
Jakob MaierSnowboarder verliert sich nachts in den Bergen - gerettet - Verirrt in den Alpen: Snowboarder nach dramatischer Nacht gerettet
Ein 21-jähriger Snowboarder aus Aachen wurde gerettet, nachdem er sich in den Bergen bei Garmisch-Partenkirchen verlaufen hatte. Der Mann verbrachte stundenlang in eisiger Kälte, bevor Rettungskräfte ihn spät in der Nacht ausfindig machten.
Der Vorfall begann, als der Snowboarder einen falschen Weg einschlug und die Orientierung verlor. Mit fast leerem Handyakku gelang es ihm noch, seinen letzten bekannten Standort an einen Freund zu senden. Dieser schlug gegen 20:40 Uhr Alarm und löste damit eine großangelegte Suchaktion aus.
Die Rettungsmaßnahmen wurden umgehend eingeleitet und umfassten das Bergrettungsteam Garmisch-Partenkirchen, die alpine Einsatzgruppe der Grenzpolizei Murnau sowie örtliche Polizeikräfte. Der Vermisste hatte sich unterdessen in einer unbewohnten Alpenhütte in Sicherheit gebracht. Später folgte er dem Licht einer Wanderlampe, das ihn auf einen steilen, mit Seilen gesicherten Pfad führte.
Kurz vor Mitternacht entdeckte die Besatzung eines Polizeihubschraubers den Mann in der Nähe der Hütte. Er war leicht unterkühlt, aber sonst unverletzt. Rettungssanitäter brachten ihn ins Krankenhaus, wo er nach kurzer Behandlung wieder entlassen wurde.
Die schnelle Reaktion des Snowboarders, der seinen Standort teilte, ermöglichte es den Rettungskräften, ihn unter schwierigen Bedingungen zu finden. Die Einsatzteams bestätigten, dass er keine schweren Verletzungen davongetragen habe. An der nächtlichen Aktion waren mehrere Behörden beteiligt, die eng zusammenarbeiteten.
