29 January 2026, 16:24

Verena Schäffer wird neue Familienministerin in NRW – ein politischer Aufstieg mit Vision

Ein Mann in einem blauen Blazer, weißem Hemd und blauer Krawatte spricht in ein Mikrofon vor einem blauen Hintergrund, identifiziert als Premierminister des Vereinigten Königreichs durch den Text am unteren Rand des Bildes.

Verena Schäffer wird neue Familienministerin in NRW – ein politischer Aufstieg mit Vision

Verena Schäffer wurde zur neuen Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration in Nordrhein-Westfalen ernannt. Die 39-jährige Politikerin der Grünen leistete am 27. Januar 2026 in Düsseldorf ihren Amtseid und folgt damit auf Josefine Paul, die nach Kommunikationspannen zurückgetreten war. Schäffers schneller Aufstieg krönt fast 16 Jahre Landespolitik, in denen sie sich vor allem als Fürsprecherin für Familienbelange und Gleichberechtigung einen Namen machte.

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Ihre politische Laufbahn begann früh: Schon als Jugendliche trat Schäffer den Grünen bei und wurde mit nur 19 Jahren Vorstandsmitglied der Grünen Jugend in Nordrhein-Westfalen. Mit 24 zog sie als jüngste Abgeordnete für den Wahlkreis Ennepe-Ruhr-Kreis II in den Landtag ein.

Im Laufe der Jahre übernahm sie zentrale Funktionen innerhalb der Grünen-Fraktion. Bis Oktober 2020 fungierte sie als stellvertretende Fraktionsvorsitzende, bevor sie über fünf Jahre lang den Vorsitz innehatte. Ihre Führung wurde später als stabilisierender Faktor für die Landesregierung gewürdigt.

Jenseits der Parteiarbeit setzte sich Schäffer für konkrete Veränderungen ein: Auf ihre Initiative hin entstand ein "Kinderzimmer" im Landtag, um die Politik familienfreundlicher zu gestalten. Als Mutter zweier Kinder machte sie immer wieder auf die Notwendigkeit einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie im öffentlichen Amt aufmerksam.

Ihre Ernennung stieß auf Zustimmung in der politischen Führung: Die stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur und Ministerpräsident Hendrik Wüst lobten ihre Erfahrung, ihr moralisches Kompass und ihre Führungsstärke. Schäffers Bilanz umfasst entschiedenes Auftreten gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus sowie ein besonderes Engagement für Frauenrechte.

Die neue Ministerin verantwortet nun ein breites Aufgabenspektrum – von der Jugendhilfe bis zur Integration von Geflüchteten. Ihre langjährige Ausrichtung auf Familienpolitik und Gleichstellung wird ihre Amtsführung prägen. Mit fast zwei Jahrzehnten politischer Erfahrung bringt Schäffer sowohl institutionelles Wissen als auch eine nachweisliche Reformbereitschaft mit.