Verdienstkreuz für Essenerin Susanne Buers: Ein Leben für Inklusion und soziale Gerechtigkeit
Lukas WolfVerdienstkreuz für Essenerin Susanne Buers: Ein Leben für Inklusion und soziale Gerechtigkeit
Susanne Buers ist mit der höchsten Auszeichnung Deutschlands für ihr lebenslanges Engagement in sozialen Belangen geehrt worden. Am 23. Januar 2026 überreichte ihr Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Die Auszeichnung würdigt ihre jahrzehntelange Arbeit zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen.
Buers ist eine prägende Persönlichkeit bei den Franz-Sales-Werkstätten GmbH, einer Einrichtung, die behinderten Menschen hilft, selbstbestimmt zu leben und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Seit 2010 engagiert sie sich im Familienbeirat des Unternehmens, dessen Vorsitz sie 2013 übernahm. Zu ihren Initiativen zählen die Organisation von Veranstaltungen, die Leitung von Diskussionsrunden sowie die Erstellung eines Ratgebers mit dem Titel „Gut zu wissen für Eltern und Betreuende“.
Oberbürgermeister Kufen lobte ihre fachliche Kompetenz, ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Menschlichkeit im Kampf für Inklusion und bessere Lebensbedingungen. Der 1951 gestiftete Verdienstorden ehrt Personen, die sich in besonderer Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben, und wurde bisher über 260.000 Mal verliehen. Die Auszeichnung wird in der Regel von kommunalen oder Bundesvertretern überreicht und ist nicht mit einem Geldpreis verbunden. Zu den jüngsten Trägern zählen Annegret Trabant-Haarbach, Regina van Dinther und Jürgen Nimptsch, die ihre Orden am 16. Januar 2026 von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst in Düsseldorf erhielten. Bereits 2025 hatte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann im Auftrag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier drei Personen mit dem Verdienstkreuz ausgezeichnet.
Buers’ Auszeichnung unterstreicht ihr langjähriges Wirken für die Verbesserung der Lebenssituation von Kindern mit Behinderungen und ihren Familien. Die Ehrung steht in einer Tradition, die Menschen würdigt, die nachhaltige Beiträge für die Gesellschaft leisten. Ihre Arbeit prägt weiterhin politische Maßnahmen und Unterstützungssysteme für benachteiligte Gruppen in ganz Deutschland.
