Tödlicher Unfall auf der A2: Frau stirbt nach Kollision mit Lkw bei Oelde
Lukas WolfTödlicher Unfall auf der A2: Frau stirbt nach Kollision mit Lkw bei Oelde
Tödlicher Unfall auf der A2 führt zu massiven Staus am 18. Oktober 2025
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A2 ist am 18. Oktober 2025 eine 58-jährige Frau aus Gelsenkirchen ums Leben gekommen, nachdem ihr Auto unter einen Lkw geraten war – und zwar in der Nähe von Oelde. Der Zusammenstoß löste einen sieben Kilometer langen Stau aus, während Rettungskräfte im Einsatz waren.
Ausgelöst wurde der Vorfall, als ein 62-jähriger portugiesischer Lkw-Fahrer auf der A2 in Richtung Hannover unterwegs war. Sein Sattelzug war mit einem Unterfahrschutz ausgestattet, der später eine entscheidende Rolle bei der Kollision spielte.
Die Frau, die einen blauen Dacia fuhr, geriet aus noch ungeklärten Gründen unter die Schutzvorrichtung des Anhängers. Der Lkw-Fahrer hielt an, nachdem er bemerkt hatte, dass sich das Auto unter seinem Fahrzeug verkeilt hatte. Rettungskräfte trafen kurz darauf ein und leisteten der Frau Erste Hilfe. Ein Rettungshubschrauber landete direkt auf der Autobahn, um sie in ein Krankenhaus zu fliegen. Trotz aller Bemühungen erlag sie später ihren Verletzungen. Der Unfall verursachte zudem einen Sachschaden in Höhe von etwa 25.000 Euro.
Die Polizei sperrte die Fahrbahnen in Richtung Hannover sowie die Anschlussstelle Hamm-Uentrop für die Ermittlungen. Gegen 16:50 Uhr war die Unfallstelle geräumt, sodass der Verkehr wieder fließen konnte. Die Behörden schließen eine gesundheitliche Ursache als mögliche Unfallursache nicht aus und prüfen weiterhin die genauen Umstände.
Zuvor hatte es in der Nähe von Herzebrock-Clarholz in Richtung Dortmund einen separaten Massenunfall mit mehreren Fahrzeugen gegeben. Fünf Autos waren beteiligt, fünf Personen wurden verletzt. Der verantwortliche Fahrer flüchtete von der Unfallstelle – die Polizei sucht nun nach Zeugen.
Nach stundenlangen Behinderungen wurde die A2 wieder freigegeben, doch die Umstände des tödlichen Unfalls bleiben Gegenstand der Ermittlungen. Gleichzeitig fahnden die Behörden weiterhin nach dem Unfallflüchtigen des vorherigen Vorfalls. Die Höhe der Gesamtschäden und die laufenden Untersuchungen unterstreichen die Schwere beider Ereignisse.
