Textile Factory 7.0 startet 2026: Revolution für klimaneutrale Mode aus Mönchengladbach
Lukas WolfTextile Factory 7.0 startet 2026: Revolution für klimaneutrale Mode aus Mönchengladbach
Ein ehrgeiziges neues Projekt will die deutsche Textilindustrie in einen nachhaltigen, klimaneutralen Sektor verwandeln. Mit Textile Factory 7.0 (T7) startet am 19. März 2026 in Mönchengladbach ein zentraler Baustein für den industriellen Wandel im Rheinland. Die Initiative verbindet ökologische Produktion mit langfristiger Wirtschaftlichkeit und schafft gleichzeitig qualifizierte Arbeitsplätze.
Die Textil- und Modebranche ist derzeit für rund 10 % der globalen CO₂-Emissionen verantwortlich. T7 will dies ändern – durch ein klimaneutrales, kreislauforientiertes Produktionsmodell. Vier Kernmodule treiben das Projekt voran: Bedarfsorientierte Fertigung (On-Demand Manufacturing), Mikrofabrik-Konzepte (MicroFactory Engineering), Digitale Textilien (Digital Textiles) und Biosphäre.
In einem funktionsfähigen Textillabor werden neue Technologien unter realen Bedingungen getestet. Unternehmen können sich als Pilotpartner beteiligen und eigene Anwendungsfälle in das Programm einbringen. Unterstützt wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, dem Land Nordrhein-Westfalen sowie dem Bundesministerium für Bildung, Forschung und Technologie.
Der offizielle Startschuss fällt im Rahmen der Veranstaltung "Textiler Runde Tisch" im Monforts Quartier in Mönchengladbach. Forschungseinrichtungen, Branchenverbände und Wirtschaftsförderer arbeiten Hand in Hand, um die Vision Realität werden zu lassen. Ziel ist ein regional verankertes, klimafreundliches Produktionsnetzwerk, das sowohl der Umwelt als auch der Wirtschaft dient.
Ab März 2026 öffnet Textile Factory 7.0 für Pilotpartner. Das Projekt bietet Unternehmen die Chance, nachhaltige Praktiken zu übernehmen, ohne an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. Bei Erfolg könnte es Maßstäbe für die Textilproduktion in Deutschland und darüber hinaus setzen.