17 April 2026, 06:10

SV Millingen geht als erster Rheinberger Verein gegen Gewalt im Sport voran

Gruppe von Kindern auf einem Basketballfeld, die Papiertüten halten und Gegenstände auf dem Boden sowie eine Tafel mit Text links daneben, vor einer Außenszenerie mit Zaun, Pfosten und Gebäuden.

SV Millingen geht als erster Rheinberger Verein gegen Gewalt im Sport voran

SV Millingen ist erster Verein in Rheinberg, der Bündnis gegen sexualisierte und interpersonelle Gewalt im Sport beitritt

Der SV Millingen ist der erste Verein in Rheinberg, der sich einer Initiative gegen sexualisierte und interpersonelle Gewalt im Sport angeschlossen hat. Ziel des Bündnisses ist es, sichere Umfelder für Sportlerinnen und Sportler zu schaffen und Missbrauch vorzubeugen. Bei einer feierlichen Zeremonie wurde die offizielle Mitgliedschaft des Vereins besiegelt – die Urkunden überreichte ein hochrangiger Sportfunktionär.

Die Mitgliedsurkunden wurden im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums des Kreissportbundes Wesel übergeben. Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen, nahm an der Veranstaltung teil und überreichte die Auszeichnungen. Neben dem SV Millingen erhielten auch fünf weitere Vereine aus dem Kreis Wesel ihre Zertifikate.

Das Bündnis basiert auf einem detaillierten Schutzkonzept, das von Angelika Glanz und Katrin Schunke entwickelt wurde. Dieses sieht Ansprechpersonen auf verschiedenen Ebenen vor: in der Stadt Rheinberg, im Kreis Wesel, beim Kreissportbund sowie beim Landessportbund NRW. Für den SV Millingen fungiert Angelika Glanz als Hauptansprechpartnerin.

Ulrich Glanz, Vorsitzender des SV Millingen, äußerte die Hoffnung, dass sich weitere Vereine der Initiative anschließen werden. Im Mittelpunkt des Bündnisses stehen Aufklärung, Unterstützung und konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung von Gewalt im sportlichen Umfeld.

Mit der neuen Mitgliedschaft hat der SV Millingen nun Zugang zu einem Netzwerk aus Unterstützung und Ressourcen. Das Schutzkonzept garantiert klare Meldewege und geschulte Ansprechpersonen für Sportlerinnen, Sportler und Mitarbeiter. Die Teilnahme des Vereins setzt ein Zeichen und soll anderen in der Region als Vorbild dienen.

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