Stuttgarts Nikolaiviertel: Wo das Mittelalter lebendig wird
Stuttgarts Nikolaiviertel – ein Fenster in die mittelalterliche Vergangenheit der Stadt
Das Nikolaiviertel gilt als ältestes Wohnviertel Stuttgarts und bietet einen Einblick in die mittelalterliche Geschichte der Metropole. Als Freilichtmuseum zur 750-Jahr-Feier der Stadt im Jahr 1987 angelegt, vereint das Viertel rekonstruierte historische Gebäude mit einem lebendigen Mix aus Restaurants und Cafés. Besucher können durch Gassen schlendern, die das Flair des 16. bis 18. Jahrhunderts wiederaufleben lassen.
Die Wurzeln des Nikolaiviertels reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück – es ist damit Stuttgarts erste besiedelte Nachbarschaft. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert oblag seine Pflege der städtischen Verwaltung und den königlichen Baubehörden, angeführt vom preußischen Hofarchitekten. Heute präsentiert das Viertel akribisch wiederaufgebaute Bauwerke, darunter das Ephraim-Palais, die Gaststätte Zum Nußbaum sowie das ehemalige Wohnhaus des Dichters Gotthold Ephraim Lessing.
Das Nikolaiviertel bleibt ein lebendiges Zeugnis der Stuttgarter Geschichte, in dem jahrhundertealte Architektur und modernes Stadtleben aufeinandertreffen. Seine rekonstruierten Gebäude und kulturellen Stätten ziehen weiterhin all jene an, die die Ursprünge der Stadt im Herzen der heutigen Hauptstadt erkunden möchten.
