Stuttgart diskutiert bei erster Demokratiekonferenz über gesellschaftlichen Zusammenhalt
Jakob MaierStuttgart diskutiert bei erster Demokratiekonferenz über gesellschaftlichen Zusammenhalt
Stuttgart veranstaltet erste Demokratiekonferenz am Freitag, 7. November, von 16 bis 19 Uhr
Unter dem Titel "Demokratie unter Druck – Gemeinsam handeln in Stuttgart" findet die Veranstaltung in der Aula der Janusz-Korczak-Gesamtschule statt. Organisiert wird die Konferenz von der Partnerschaft für Demokratie Stuttgart, die sich mit lokalen Herausforderungen wie Radikalisierung und Diskriminierung auseinandersetzt.
Den Auftakt bildet ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Sebastian Kurtenbach. Sein Referat widmet sich den aktuellen Bedrohungen für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland – mit besonderem Fokus auf Baden-Württemberg.
Im Anschluss an die Eröffnungsrede haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, in Workshops eigene Erfahrungen mit undemokratischem Verhalten und Diskriminierung auszutauschen. Die Arbeitsgruppen erarbeiten konkrete Lösungsansätze, um Demokratie und Vielfalt in Stuttgart zu stärken. Die Partnerschaft für Demokratie, die 2025 ins Leben gerufen wurde, steht hinter der Initiative. Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, setzt sie sich für bürgerschaftliches Engagement ein, bekämpft Extremismus und fördert Inklusion. Die Ergebnisse der Konferenz fließen in künftige Handlungsempfehlungen für die Stadt ein.
Die Erkenntnisse aus der Veranstaltung dienen als Grundlage für Aktionspläne in Stuttgart. Lokale Behörden und zivilgesellschaftliche Gruppen werden die Vorschläge prüfen, um anhaltende Probleme anzugehen. Die Konferenz markiert einen wichtigen Schritt in den Bemühungen der Stadt, demokratische Werte und den sozialen Zusammenhalt zu festigen.
