25 June 2026, 20:05

Streit um Wuppertaler Museum: FDP sucht nach alternativen Ausstellungsräumen

Ende des Stillstands: FDP fordert Lösungen für Museen

Streit um Wuppertaler Museum: FDP sucht nach alternativen Ausstellungsräumen

Die Spannungen um die gemeinsame Nutzung des Gebäudes in der Wuppertaler Straße zwischen dem Von der Heydt-Museum und dem Zentrum für verfolgte Künste haben in letzter Zeit zugenommen. Die aktuelle Situation gestaltet sich für beide Einrichtungen zunehmend schwierig und problematisch.

Im Dezember 2022 reichte die FDP-Fraktion einen Antrag im Kulturausschuss ein. Darin forderte sie die Verwaltung auf, ehemalige Filialen der Stadtsparkasse in Gräfrath oder Höhscheid als mögliche neue Ausstellungsräume für das Museum zu prüfen. Der Keller der früheren Gräfrather Filiale wurde bereits für die Nutzung durch das Museum gesichert.

Ute Klein, sachkundige Bürgerin der FDP im Ausschuss, bezeichnete den Antrag als ein „Erkundungsmandat“, um die Zukunft des Museums zu sichern. Sie kritisierte die anhaltenden politischen Streitigkeiten zwischen FDP und CDU um das Gebäude. Klein appellierte an die CDU, statt bloßer Ablehnung anderer Vorschläge endlich konstruktive Lösungsansätze einzubringen.

Gleichzeitig betonte sie die Notwendigkeit zukunftsfähiger und nachhaltiger Lösungen – sowohl für das Von der Heydt-Museum als auch für das Zentrum für verfolgte Künste. Die FDP zeigt sich offen für praktikable Wege, um die langfristige Stabilität des Museums zu gewährleisten.

Ziel des Antrags ist es, die aktuellen Herausforderungen durch die Suche nach alternativen Räumlichkeiten für das Museum zu bewältigen. Bei Erfolg könnte dies die Spannungen um das gemeinsame Gebäude in der Wuppertaler Straße entschärfen. Die weiteren Schritte hängen nun von der Bewertung durch die Verwaltung und der politischen Zusammenarbeit ab.

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