Streit um knochentrockenen Rasen: Köln und Leverkusen liefern sich Wortgefecht
Emma KrauseStreit um knochentrockenen Rasen: Köln und Leverkusen liefern sich Wortgefecht
Ein kürzlich ausgetragenes Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Bayer 04 Leverkusen hat eine Kontroverse über den Zustand des Spielfelds ausgelöst. Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand kritisierte die ungewöhnlich trockene Oberfläche, die seiner Meinung nach das Spiel verlangsamt habe. Kölns Cheftrainer René Wagner wies hingegen Vorwürfe einer absichtlichen Manipulation zurück.
Das Spiel fand bei Temperaturen zwischen 17 und 19 Grad Celsius statt. Hjulmand beschrieb den Rasen als "knochentrocken" und vermutete, er könnte vor dem Spiel bewässert und anschließend trocknen gelassen worden sein. Er bestand darauf, dass die Oberfläche trotz Bewässerungsversuchen Kölns trocken geblieben sei.
Wagner konterte mit Humor und scherzte, die Sonne könnte schuld sein. Später bestritt er jegliches Fehlverhalten und entschuldigte sich dafür, falls der Eindruck einer Manipulation entstanden sei. Das Greenkeeping-Handbuch der DFL empfiehlt, die Bewässerung an Wetterbedingungen und das lokale Mikroklima anzupassen – Faktoren, die das Problem erklären könnten.
Der Rasen im Kölner Stadion ist dafür bekannt, aufgrund örtlicher Gegebenheiten schnell auszutrocknen. Im Gegensatz dazu wurden Leverkusens Platzwarte für die "Rasenfläche des Jahres" in der vergangenen Saison ausgezeichnet – ein deutlicher Unterschied in den Pflegestandards der beiden Vereine.
Der Streit um den Platzzustand lenkt die Aufmerksamkeit auf die Herausforderungen der Spielfeldpflege im Fußball. Während Hjulmand Bedenken hinsichtlich der Spieloberfläche äußerte, betonte Wagner, es habe keine vorsätzliche Veränderung gegeben. Die Richtlinien der DFL bleiben bestehen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.






