11 April 2026, 16:07

Stadtrat startet Millionen-Initiative "Schule als sicherer Ort" für mehr Schutz an Schulen

Einfahrt zu einer kinderfreundlichen Schule mit einem zentralen Bogen und Tor, zwei Unterständen auf beiden Seiten, einer Straße unten und Bäumen und Pflanzen im Hintergrund.

Stadtrat startet Millionen-Initiative "Schule als sicherer Ort" für mehr Schutz an Schulen

Der Stadtrat hat eine neue Sicherheitsinitiative mit dem Namen "Schule als sicherer Ort" verabschiedet. Das Programm sieht sowohl bauliche Verbesserungen als auch Fortbildungen für Lehrkräfte vor, um die Sicherheit an örtlichen Schulen zu erhöhen. Erste Maßnahmen laufen bereits an ausgewählten Standorten in der Stadt an.

In der ersten Phase stehen 21 Schulen im Fokus, die als besonders dringlich eingestuft wurden. Zu den strukturellen Änderungen gehören die Optimierung der Außenbeschilderung an 14 Standorten sowie die Nachrüstung von 682 Türen mit Schließzylindern und Drückergarnituren. Die technischen Aufrüstungen schlagen mit etwa 147.400 Euro zu Buche.

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Neben den baulichen Maßnahmen setzt die Stadt auf Prävention: Fortbildungen für Lehrkräfte im Bereich Gewaltprävention haben bereits begonnen, wofür rund 258.600 Euro veranschlagt wurden. Ein zentraler Bestandteil des Plans ist die flächendeckende Einführung von Präventionsprogrammen gegen sexualisierte Gewalt für alle Drittklässler.

Schulen, die zunächst nicht als dringlich eingestuft wurden, können sich bei Erfüllung der pädagogischen Kriterien dennoch beteiligen. Die Wirkung des Programms wird jährlich überprüft, wobei die Ergebnisse in die Weiterentwicklung einfließen sollen.

Die Gesamtkosten für bauliche und pädagogische Maßnahmen belaufen sich auf über 400.000 Euro. Regelmäßige Evaluierungen sollen den Fortschritt dokumentieren und Anpassungen steuern. Langfristig strebt die Stadt eine Ausweitung der Initiative an – abhängig von den Erfahrungen aus den Pilotschulen.

Quelle