SPD Solingen wehrt sich gegen CDU-Angriffe auf Oberbürgermeister Kurzbach
Emma KrauseSPD Solingen wehrt sich gegen CDU-Angriffe auf Oberbürgermeister Kurzbach
Die Solinger SPD kontert scharf gegen die wiederholten Angriffe der CDU auf Oberbürgermeister Tim Kurzbach. Iris Preuß-Buchholz, Fraktionsvorsitzende der SPD, bezeichnete die Vorwürfe als haltlos und warf der CDU vor, wichtige städtische Projekte zu gefährden.
Preuß-Buchholz qualifizierte die Vorwürfe der CDU als „Dilettanten-Politik“. Die angeblichen Verfehlungen seien gezielt konstruiert, um den Ruf des Oberbürgermeisters zu schädigen.
Sie verteidigte Kurzbachs Vorgehen in sensiblen Verhandlungen und lobte seine professionellen Berichte an Fraktionsspitzen und Kontrollgremien. Besonders hob die SPD-Chefin zwei zentrale Vorhaben hervor, die nun auf dem Spiel stünden: das Zentrum für verfolgte Künste und der Alte Bahnhof. Beide Projekte erfordern komplexe Verhandlungen, wobei der Landesverband Rheinland eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des Museums spielt.
Preuß-Buchholz warnte, dass die öffentlichen Auseinandersetzungen der CDU Solingens Verhandlungsposition schwächen könnten. Zudem riskiere die ständige Kritik, das alte Image der Stadt als Ort der Negativschlagzeilen und Zweifel wiederaufleben zu lassen.
Die SPD betont, dass der politische Streit nun die Zukunft Solingens bedrohe. Die Partei fürchtet, die Angriffe könnten entscheidende Projekte zum Scheitern bringen und den Ruf der Stadt beschädigen. Vor allem das Zentrum für verfolgte Künste bleibt ein hochriskantes Vorhaben, das von anderen großen deutschen Städten genau beobachtet wird.
