25 January 2026, 02:06

SPD Meerbusch fordert Jugendrat, Radwege und schnelle Lösungen für Schulen und Geflüchtete

Eine belebte Stadtkulisse mit Gebäuden, Fahrzeugen, Passanten, einem U-Bahn-Eingang und einer darüber befindlichen Tafel.

SPD Meerbusch fordert Jugendrat, Radwege und schnelle Lösungen für Schulen und Geflüchtete

Die Meerbuscher SPD hat eine Reihe von Forderungen vorgelegt, die auf die Verbesserung der lokalen Infrastruktur, des Wohnraums und der Jugendbeteiligung abzielen. Die Vorschläge richten sich gegen Probleme wie überfüllte Schulen, die Unterbringung von Geflüchteten und die Sicherheit im Radverkehr. Gleichzeitig kritisiert die Parteiführung die aktuelle Stadtverwaltung dafür, zentrale Herausforderungen der Stadt nicht anzugehen.

Die SPD reichte ihre Anträge bei der Stadtverwaltung sowie bei den Fraktionen von CDU und FDP ein. Zu den Prioritäten gehört die Forderung nach einem städtischen Jugendrat, der jungen Einwohner:innen eine direkte Mitsprache in politischen Entscheidungen ermöglichen soll. Ein weiterer zentraler Vorschlag ist der Ausbau innerstädtischer Radschnellwege zu einem 'Meerbuscher Stern'-Netzwerk, das die Sicherheit und Vernetzung für Radfahrer:innen verbessern soll.

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Die Schulen in Meerbusch kämpfen mit wachsenden Problemen, darunter steigende Schülerzahlen und marode Gebäude. Die SPD drängt auf eine funktionierende Übergangslösung und schlägt vor, Ressourcen für weiterführende Schulen zu bündeln, um die Belastung zu verringern. Innerhalb von drei Monaten fordert die Partei zudem einen detaillierten Aktionsplan für den Bau modularer Unterkünfte auf städtischen Grundstücken, speziell für Geflüchtetenfamilien. Im Bereich Wohnen und Arbeit unterstützt die SPD Pläne für ein Auszubildendenwohnheim, um Fachkräfte zu sichern. Gleichzeitig wirft sie CDU und FDP vor, eine Erhöhung der Grundsteuer um 680 Prozent beschlossen zu haben, ohne die zugrundeliegenden strukturellen Probleme anzugehen. Die Vorsitzende der SPD-Fraktion, Nicole Niederdellmann-Siemes, kritisierte den Bürgermeister für das Fehlen einer klaren Vision für die Zukunft Meerbuschs.

Für mehr Transparenz setzt sich die SPD für Live-Übertragungen und Aufzeichnungen von Stadtratssitzungen ein. Zudem schlägt sie vor, Mittel aus dem Magazin 'Standort Meerbusch' umzuwidmen, um stattdessen das Fährterminal Langst zu modernisieren.

Die SPD-Vorschläge umfassen die Bereiche Wohnen, Bildung, Verkehr und Bürgerbeteiligung. Sollten die Maßnahmen umgesetzt werden, könnten sie die Art und Weise verändern, wie Meerbusch Geflüchtetenunterkünfte, Schulkapazitäten und die Radverkehrsinfrastruktur handhabt. Nun wartet die Partei auf Reaktionen von Stadtverwaltung und politischen Mitbewerbern.