23 December 2025, 06:17

Solingen reorganisiert Nachhaltigkeitsstrukturen - Stadt betont Kontinuität und Stärkung wichtiger Zukunftsthemen

Eine Szene mit Wasser, Booten, Gebäuden, Strommasten und Himmel.

Solingen reorganisiert Nachhaltigkeitsstrukturen - Stadt betont Kontinuität und Stärkung wichtiger Zukunftsthemen

Solingen strukturiert Nachhaltigkeitsbereiche neu – Stadt betont Kontinuität und Stärkung zentraler Zukunftsthemen

Solingen – Die Stadt Solingen baut ihre Verwaltungsstrukturen im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz um – und stellt klar: Die langjährige Nachhaltigkeitsstrategie bleibt ein fester Bestandteil der kommunalen Politik. Oberbürgermeister Tim Kurzhals und die Verwaltung betonen, dass die aktuellen organisatorischen Änderungen keine Kürzung darstellen, sondern eine Weiterentwicklung und Stärkung des Nachhaltigkeitsprozesses bedeuten.

Solingen gestaltet seine Herangehensweise an Nachhaltigkeit und Klimaschutz neu, indem es seine Verwaltungsstrukturen umorganisiert. Die Stadt versichert, dass die Änderungen die Koordination verbessern und nicht die langjährigen Umweltverpflichtungen schwächen werden.

Laut Angaben der Verantwortlichen zielt die Umstrukturierung darauf ab, Nachhaltigkeit tiefer in allen Fachbereichen zu verankern, ohne dabei auf starke Kontrolle und öffentliche Beteiligung zu verzichten.

Die bisherige Stabsstelle für Nachhaltigkeit und Klimaschutz wird künftig in das Amt für Natur und Umwelt integriert. Dieser Schritt soll die übergreifende Steuerung optimieren und sicherstellen, dass Nachhaltigkeit zu einem dauerhaften Bestandteil aller Verwaltungsarbeit wird.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Wohnen, Klimaschutz und Mobilität (ASWKM) behält seine führende Rolle in der Stadt- und Klimapolitik. Die politische Begleitung erfolgt zudem über einen neu gebildeten Unterausschuss für Nachhaltigkeit, Naturschutz und Klimaschutz (UNNK).

Städtische Vertreter weisen Vorwürfe zurück, die Umstrukturierung deute auf einen Rückschritt bei den Nachhaltigkeitsbemühungen hin. Solingen bleibe seiner bestehenden Strategie verpflichtet – etwa durch die Teilnahme am Pilotprojekt «Nachhaltige Kommune NRW» und den Status als «Europäische Energie- und Klimaschutzkommune». Die Finanzierung und Personalkapazitäten für Klimainitiativen bleiben auf dem aktuellen Niveau, um weiterhin Projekte wie «Orte des Wandels», die kommunale Wärmeplanung oder die klimaresiliente Waldumbauung zu unterstützen.

Die Zusammenarbeit mit Bürger:innen und Akteur:innen vor Ort hat weiterhin hohe Priorität. Die Stadt sieht die Einbindung der Öffentlichkeit als entscheidend an, um ihre langfristigen Umweltziele zu erreichen.

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Durch die Neuordnung werden die Nachhaltigkeitsaktivitäten im Amt für Natur und Umwelt gebündelt, während die strategische Steuerung beim ASWKM verbleibt. Finanzielle und personelle Ressourcen für den Klimaschutz bleiben stabil, und die öffentliche Beteiligung spielt weiterhin eine zentrale Rolle.

Bestehende Vorhaben – etwa der Waldumbau oder die Wärmeplanung – werden wie geplant unter der neuen Struktur fortgeführt.