Solingen plant nachhaltige Strategie gegen Obdachlosigkeit bis 2026
Solingen will eine langfristige Strategie zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit in der Stadt einführen. Ein überparteilicher Antrag hat strukturierte Maßnahmen gefordert, um Menschen ohne Obdach zu unterstützen. Aktuell leben etwa 20 Personen auf den Straßen Solingens, was die lokalen Behörden zum raschen Handeln veranlasst.
Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Gemeinschaftsteilhabung wird am 21. April 2026 zusammenkommen, um konkrete Schritte zu beraten. Im Mittelpunkt stehen nachhaltige Lösungen, darunter präventive Maßnahmen und leicht zugängliche Gesundheitsdienste für obdachlose Menschen.
Die Stadt wird den "Housing First"-Ansatz priorisieren und ihn zur Grundlage der kommunalen Unterstützung machen. Dieses Modell sieht vor, betroffenen Personen zunächst stabiles Wohnraum zu bieten, bevor andere Herausforderungen angegangen werden.
Bestehende Programme wie die landesgeförderte Initiative "ProMie+ Solingen" werden dauerhaft verankert. Zudem prüft die Verwaltung Möglichkeiten, die Zusammenarbeit zwischen Hilfsangeboten zu verbessern – darunter auch die Einführung von "Lotsendiensten", um die Unterstützung effizienter zu gestalten.
Regelmäßige Fortschrittsberichte sollen die Wirksamkeit der Maßnahmen überwachen. Ziel ist es, langfristige Veränderungen statt kurzfristiger Lösungen zu erreichen.
Die neue Strategie zielt darauf ab, Obdachlosigkeit durch bessere Koordination und dauerhafte Unterstützungsstrukturen zu verringern. Mit "Housing First" und dem Ausbau von Gesundheitsdiensten hofft Solingen auf nachhaltige Lösungen. Die anstehenden Beratungen des Ausschusses werden die nächsten Schritte in diesem Vorhaben prägen.






