Solingen plant 28-Millionen-Projekt: Zentrum für verfolgte Künste wird ausgebaut
Moritz RichterSolingen plant 28-Millionen-Projekt: Zentrum für verfolgte Künste wird ausgebaut
Pläne für das Zentrum für verfolgte Künste in Solingen sind durch einen aktuellen Vorschlag bekannt geworden. Das Projekt sieht einen umfangreichen Ausbau und eine Sanierung des Gebäudes an der Wuppertaler Straße vor. Bürgermeister Tim Kurzbach kündigte an, dass die Stadt die Finanzierung und den Bau übernehmen wolle.
Erstmals tauchte der Vorschlag in einem Dokument für die Sitzung des LVR-Kulturausschusses am 23. Januar auf. Darin enthalten war eine Machbarkeitsstudie der ingenhoven associates GmbH, die die Kosten auf 28 Millionen Euro schätzte. Die Studie skizzierte mögliche Veränderungen am Standort.
Am 24. November 2022 fanden im Zentrum für verfolgte Künste eine Aufsichtsratssitzung und eine Gesellschafterversammlung statt. Falk Dornseifer, einziges CDU-Ratsmitglied, nahm als Vertreter des LVR teil. Sebastian Haug, ein weiteres CDU-Mitglied und Landtagsabgeordneter, fehlte wegen einer parallel stattfindenden Sitzung in Düsseldorf.
Beide Treffen waren nicht öffentlich, und die Teilnehmer waren zur Vertraulichkeit verpflichtet. Seit März 2022 hatte der AKST-Ausschuss keine Updates zu den Plänen erhalten. Auch die Stadtverwaltung teilte dem Stadtrat keine Details mit, sodass die politischen Gremien ohne offizielle Informationen blieben.
Nun stehen Diskussionen über die künftige Finanzierung und Aufsicht des Projekts an. Kurzbachs Ankündigung markiert den Beginn der offiziellen Beratungen. Der Stadtrat und seine Ausschüsse werden über die nächsten Schritte für das 28-Millionen-Euro-Vorhaben entscheiden.
