06 June 2026, 16:06

Solingen ehrt zwei vergessene Friedensstifter – was bleibt von ihrem Erbe?

Zentrum für Frieden: Vorträge und Diskussionen zu Friedensinitiativen im 20. Jahrhundert

Solingen ehrt zwei vergessene Friedensstifter – was bleibt von ihrem Erbe?

Öffentliche Diskussion über das bleibende Erbe zweier bedeutender Friedensaktivisten in Solingen

Nächste Woche findet in Solingen eine öffentliche Diskussion über den anhaltenden Einfluss zweier herausragender Friedensstifter statt. Am Dienstag, dem 14. November, um 19:00 Uhr werden Professor Jörg Becker und Pater Elias H. Füllenbach die Wirksamkeit von Franziskus Maria Stratmann und Ernst Friedrich beleuchten – zwei Persönlichkeiten, die ihr Leben dem Einsatz für Frieden zwischen den Völkern in unruhigen Zeiten widmeten.

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Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen zwei ganz unterschiedliche, doch gleichermaßen entschlossene Aktivisten: der christliche Friedensaktivist Franziskus Maria Stratmann (1883–1971), der unermüdlich bis zu seinem Tod wirkte, und der anarchistische Pazifist Ernst Friedrich (1894–1967), der mit seinen Schriften und Taten Militarismus herausforderte und Versöhnung förderte.

Die Diskussion findet im Zentrum Frieden, Wupperstraße 120, statt. Veranstalter sind der Katholische Stadtrat Solingen, die Focolare-Bewegung, das Zentrum Frieden Solingen sowie die Katholische Erwachsenenbildung Wuppertal/Solingen/Remscheid. Der Eintritt ist frei, um eine vorherige Anmeldung wird jedoch gebeten.

Interessierte können sich per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch unter 49 202 495830 anmelden. Die Veranstalter empfehlen eine frühzeitige Registrierung, um einen Platz bei diesem anregenden Abend zu sichern.

Die Veranstaltung bringt Wissenschaftler:innen, Aktivist:innen und Bürger:innen zusammen, um über Stratmanns und Friedrichs Beiträge zur Gewaltfreiheit und internationalen Zusammenarbeit zu reflektieren. Ihr Wirken inspiriert bis heute Debatten über friedliches Miteinander. Durch freien Eintritt und offene Anmeldung soll die Diskussion für alle zugänglich sein.

Quelle