13 April 2026, 12:08

Siegen plant neues Industriegebiet Martinshardt II für Innovation und Jobs

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, mit dem Text "Investing in Communities: Biggest Investment in Rural Electricity Since the New Deal".

Siegen plant neues Industriegebiet Martinshardt II für Innovation und Jobs

Siegen plant großes Industriegebiet: "Martinshardt II" soll Innovation und Arbeitsplätze bringen

Die Stadt Siegen will mit dem neuen Gewerbegebiet Martinshardt II ihren Industrieflächenbestand deutlich ausbauen. Das Projekt im Leimbachtal soll Raum für innovative Unternehmen und zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Bei einer Genehmigung könnten die Bauarbeiten ab 2028 beginnen – vorausgegangen wäre eine mehrjährige Planungsphase.

Das neue Areal entsteht in direkter Nachbarschaft zum bestehenden Martinshardt I und wird zusammen mit dem Gebiet Oberes Leimbachtal eine Gesamtfläche von rund 27 Hektar umfassen. Wie Oberbürgermeister Steffen Mues bestätigte, ist Martinshardt II als Erweiterung des aktuellen Gewerbegebiets konzipiert, in dem bereits etwa 30 Unternehmen mit rund 1.100 Beschäftigten ansässig sind.

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Der Zeitplan sieht vor, den Antrag am 25. September 2025 im Stadtentwicklungsausschuss einzubringen. Die endgültige Entscheidung fällt dann in der Ratssitzung am 8. Oktober 2025. Bei einem positiven Beschluss könnte die Verwaltung bis 2026 die Baugenehmigungen einholen. Nach einer zweijährigen Phase für den Infrastrukturausbau könnten die Bauarbeiten 2028 starten.

Nachhaltigkeit spielt bei Martinshardt II eine zentrale Rolle: Geplant sind begrünte Dächer, ökologische Fassaden und energieeffiziente Heizsysteme. Dennoch räumen Verantwortliche ein, dass Herausforderungen drohen – etwa bei der Erteilung von Baugenehmigungen, dem Ausbau der Infrastruktur oder der Einhaltung von Umweltauflagen.

Ob das Projekt Realität wird, hängt von der Zustimmung des Stadtrats und der Bewältigung regulatorischer Hürden ab. Gelingt die Umsetzung, bietet Martinshardt II mittelständischen und innovativen Betrieben neue Perspektiven in der Region. Die nachhaltige Ausrichtung des Gebiets passt zudem zu den übergeordneten Zielen, die Umweltbelastung in der industriellen Entwicklung zu verringern.

Quelle