21 December 2025, 13:35

SEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängebrücken nach Schloss Burg

Ein altes Bild einer Hängebrücke mit einem schwarzen Laternenmast vorne unten und einem Baum in der rechten Ecke.

SEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängebrücken nach Schloss Burg

SEG verkauft altes Sportgelände in Oberburg – Weg frei für geplante Hängebrücken zu Schloss Burg

Burg an der Wupper – Ein wegweisender Schritt für ein spektakuläres Tourismusprojekt im Bergischen Land ist getan: Die Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) verkauft das ehemalige Sportgelände an der Talsperrenstraße in Oberburg an die Eberhardt-Unternehmensgruppe. Das Grundstück bildet die zentrale Grundlage für den Bau einer rund 280 Meter langen und 70 Meter hohen Hängebrücke in der Nähe von Schloss Burg.

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Ein ehemaliges Sportgelände in Oberburg wechselt den Besitzer: Der Investor Günter Eberhardt hat das Areal an der Talsperrenstraße erworben – und ebnet damit den Weg für eine neue Touristenattraktion. Auf dem Gelände soll eine 280 Meter lange und 70 Meter hohe Hängebrücke in der Nähe von Schloss Burg entstehen. Geplant sind zudem Parkplätze, Besucherinfrastrukturen und ein Wanderweg, der das Gebiet mit der Brücke verbindet.

Die Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) schloss den Verkauf an Eberhardts Firma im Oktober 2025 ab. Die politische Zustimmung erfolgte in einer Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Stadtplanung und digitale Infrastruktur. Der Kaufvertrag steht jedoch noch unter dem Vorbehalt, dass die notwendigen Baugenehmigungen für die geplanten Parkflächen und die Infrastruktur erteilt werden.

Ziel des Projekts ist es, die Region zu einem Tourismusmagneten auszubauen. Eberhardt, Unternehmer im Baugewerbe, plant einen Ankunftsbereich mit Kassen, Sanitäranlagen und Besucherinformationen. Ein öffentlicher Wanderweg soll das ehemalige Sportgelände mit der Hängebrücke verbinden und so Spaziergängern einen einfachen Zugang ermöglichen. Obwohl das Gelände derzeit als Grünfläche ausgewiesen ist, beginnen nun umfangreiche städtebauliche Verfahren. SEG-Geschäftsführerin Julia Kunz begrüßte den Deal als „wichtigen Schritt zur Aufwertung von Schloss Burg“. Eberhardt selbst zeigt sich zuversichtlich und bezeichnet das Potenzial der Brücke für den Regionaltourismus als herausragend.

Mit dem Verkauf startet ein langer Prozess: Noch müssen Flächennutzungsplan-Änderungen und Baugenehmigungen beantragt werden. Bei erfolgreicher Umsetzung könnten Brücke und Infrastruktur jedoch künftig mehr Besucher nach Oberburg locken. Der Erfolg des Vorhabens hängt davon ab, ob alle regulatorischen Auflagen erfüllt und die geplanten Bauarbeiten abgeschlossen werden.