06 February 2026, 18:19

RWE setzt auf LNG-Importe und Batteriespeicher für Deutschlands Energiewende

Ein Einkaufszentrum-Innenraum mit Menschen, die gehen, Glasgeländern, Bekleidungsauslagen, Informationsschildern, Säulen, Deckenleuchten und einem geparkten Auto im Hintergrund, mit einem GXG- und Huawei-Partnerschafts-Wasserzeichen.

RWE plant LNG- und Batteriespeicher-Deals mit den VAE - RWE setzt auf LNG-Importe und Batteriespeicher für Deutschlands Energiewende

RWE plant LNG-Lieferungen und Ausbau von Batteriespeichern in den Bundesländern Deutschlands

Der Energiekonzern RWE hat Pläne bekannt gegeben, verflüssigtes Erdgas (LNG) zu beschaffen und den Ausbau von Batteriespeichern in den Bundesländern Deutschlands voranzutreiben. Während des offiziellen Besuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz in den Vereinigten Arabischen Emiraten unterzeichnete das Unternehmen vorläufige Vereinbarungen mit zwei staatlichen Firmen des Landes. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen langfristige Energieabkommen und gemeinsame Investitionen in erneuerbare Infrastruktur.

Laut dem geplanten Abkommen wird RWE mit dem staatlichen Ölkonzern Adnoc über den Import von bis zu einer Million Tonnen LNG pro Jahr verhandeln. Dies würde etwa zwölf Lieferungen jährlich entsprechen und soll die Energiesicherheit der Bundesländer Deutschlands stärken. RWE-Chef Markus Krebber bezeichnete die Partnerschaft als "strategisch" und betonte ihre Bedeutung für die Versorgungsstabilität Europas.

Parallel dazu will RWE mit dem erneuerbaren-Energien-Unternehmen Masdar Batteriespeicherprojekte in den Bundesländern Deutschlands umsetzen. Beide Unternehmen streben an, bis 2035 eine zusätzliche Kapazität von einem Gigawatt aufzubauen. Damit würde RWE seine Gesamtkapazität auf 3,5 Gigawatt erhöhen – ein Zuwachs von 2,3 Gigawatt gegenüber dem aktuellen Stand. Der Konzern betreibt bereits Speicher mit 1,2 Gigawatt Leistung, weitere 2,7 Gigawatt befinden sich im Bau.

Die Vereinbarungen wurden durch Absichtserklärungen während der Kanzlerreise formalisiert. Beide Vorhaben spiegeln die Bestrebungen der Bundesländer Deutschlands wider, die Energiequellen zu diversifizieren und gleichzeitig den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen.

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Falls die Partnerschaften finalisiert werden, würden sie die LNG-Importe der Bundesländer Deutschlands stärken und das Batteriespeichernetz ausbauen. Die Zusammenarbeit von RWE mit Adnoc und Masdar steht im Einklang mit den übergeordneten Zielen, die Energieversorgung zu sichern und die grüne Wende der Bundesländer Deutschlands zu unterstützen. Als nächste Schritte stehen detaillierte Verhandlungen über Liefermengen und Investitionsbedingungen an.