Rückschlag für deutsche Segler: Technischer Defekt stoppt Globe40-Träume
Emma KrauseRückschlag für deutsche Segler: Technischer Defekt stoppt Globe40-Träume
Deutsche Segler Lennart Burke und Melwin Fink erleben Rückschlag bei der Globe40-Regatta
Die beiden deutschen Segler Lennart Burke und Melwin Fink haben bei der Globe40-Regatta einen herben Dämpfer erlitten: Ein technischer Defekt zwang sie zum vorläufigen Ausscheiden aus dem Rennen. Unter dem Motto Next Generation Boating wollen die beiden nun jedoch alles daransetzen, rechtzeitig zum letzten Abschnitt der Regatta zurückzukehren. Ihr Weg dorthin führt über Reparaturen, eine Atlantiküberquerung und den Kampf, gemeinsam mit der Flotte ins Ziel zu kommen.
Der Ärger begann mit dem Versagen eines kritischen Befestigungspunkts an ihrem Class40-Boot, wodurch Burke und Fink das Rennen vorübergehend aufgeben mussten. Entschlossen, zurückzukehren, haben sie eine neue Route geplant: von Réunion nach Kapstadt und von dort über den Südatlantik nach Recife in Brasilien.
Melwin Fink wird am 29. Januar nach Réunion fliegen, um den Mast zu begutachten und ein Ersatzteil einzubauen. Vor Ort werden die beiden das Boot dann für die nächste Etappe vorbereiten. In Kapstadt soll der Mast mit Hilfe einer lokalen Stangenpresse repariert werden, bevor es weitergeht. Der letzte Abschnitt der Globe40-Regatta startet am 29. März in Recife – und genau dorthin wollen Burke und Fink rechtzeitig gelangen, um sich wieder der Flotte anzuschließen. Ihr Ziel ist es, die letzte Strecke von Brasilien zurück in den französischen Hafen Lorient gemeinsam mit den anderen Teams zu segeln.
Vor ihrer Abreise werden die beiden noch auf der boot Düsseldorf zu sehen sein, wo sie ihre Kampagne und ihre Unternehmen präsentieren. Mit ihrer Initiative Next Generation Boating möchten sie mehr junge Deutsche für den Hochseesport begeistern.
Die kommenden Wochen werden für die Segler hektisch: Reparaturen, eine lange Überfahrt und der Neustart im Rennen stehen an – alles in kürzester Zeit. Wenn alles nach Plan verläuft, werden sie die letzte Etappe von Recife nach Lorient Mitte April abschließen. Ihr Einsatz zeigt, mit welchen Herausforderungen und wie viel Entschlossenheit der Hochseesegelsport verbunden ist.
