15 December 2025, 14:17

Rheinmetall startet Übernahmeschlacht – doch die Aktie bleibt unter Druck

Eine MarktSzene mit Stolen, die angezeigt werden, und einigen Menschen in der Nähe.

Rheinmetall startet Übernahmeschlacht – doch die Aktie bleibt unter Druck

Rheinmetall-Aktie: Große Offensive in Europa?

Teaser: Der Rüstungskonzern plant den Einstieg bei KNDS und sichert sich neue Großaufträge – doch die Aktie notiert unter wichtigen Chartmarken.

15. Dezember 2025, 07:34 Uhr

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat ehrgeizige Pläne zur Ausweitung seiner Geschäfte durch zwei bedeutende Übernahmen vorgestellt. Das Unternehmen will seine Position auf dem europäischen Markt für Landsysteme stärken und gleichzeitig seine Munitionslagerkapazitäten ausbauen. Unterdessen gab die Aktie im jüngsten Handel leicht nach.

Rheinmetall bestätigte, einen Anteil an KNDS zu erwerben, dem Joint Venture zwischen Krauss-Maffei Wegmann und Nexter. Mit diesem Schritt festigt das Unternehmen seine Führungsrolle im Bereich europäischer Landverteidigungssysteme. Zudem übernimmt Rheinmetall die Muni Berka GmbH, um seine Kapazitäten zur Munitionslagerung zu erhöhen.

An der Börse schloss die Rheinmetall-Aktie bei 1.594,50 Euro – ein Minus von 1,57 Prozent im Tagesverlauf. Der Kurs liegt damit sowohl unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 1.649,05 Euro als auch unter dem 200-Tage-Mittel bei etwa 1.677 Euro.

Neue Aufträge beleben zudem das Geschäftsvolumen: Die niederländischen Streitkräfte entschieden sich für das Luftabwehrsystem Skyranger 30, während das Vereinigte Königreich das Trailblazer-System orderte.

Die Übernahmen von KNDS und Muni Berka GmbH markieren einen wichtigen Schritt in Rheinmetalls Wachstumsstrategie. Mit den neuen Verträgen aus den Niederlanden und Großbritannien baut der Konzern sein Verteidigungsportfolio weiter aus. Die Aktienperformance bleibt jedoch unter Druck, solange der Handel unter den entscheidenden gleitenden Durchschnitten verbleibt.