24 January 2026, 22:12

Rheinmetall erhält 118-Millionen-Auftrag und treibt Aktienkurs auf Rekordniveau

Ein Buchumschlag mit Armee-Panzern und Jeeps in einer KriegsSzene mit Text darüber.

Rheinmetall erhält 118-Millionen-Auftrag und treibt Aktienkurs auf Rekordniveau

Rheinmetall sichert Großauftrag für moderne Ausbildungssysteme der Puma-Schützenpanzer

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Rheinmetall hat einen bedeutenden Auftrag zur Lieferung hochmoderner Ausbildungssysteme für die deutschen Puma-Schützenpanzer an Land gezogen. Der rund 118,5 Millionen Euro schwere Deal unterstreicht das weitere Wachstum des Unternehmens im Verteidigungssektor. Gleichzeitig ist der Aktienkurs Euro deutlich gestiegen – ein Zeichen für das starke Vertrauen der Anleger.

Am 19. Dezember 2025 schloss Rheinmetall mit der PSM GmbH eine Vereinbarung über die Lieferung von neun AGSP-Trainingsgeräten ab. Die für die Puma-Schützenpanzer konzipierten Systeme werden im Rahmen eines Unterauftrags gefertigt, wobei die Rheinmetall Electronics GmbH die Umsetzung verantwortet. Das bestehende Prototypenmodell wird auf den neuesten Produktionsstandard Euro aufgerüstet; die Auslieferungen sollen Mitte 2027 beginnen.

Über den Verteidigungsbereich hinaus hat das Unternehmen kürzlich ein Projekt zur Weiterentwicklung der Elektrodentechnologie in der alkalischen Elektrolyse erfolgreich abgeschlossen. Dieser Erfolg untermauert seine wachsende Rolle als Innovator in sowohl militärischer als auch industrieller Technologie.

An den Finanzmärkten verzeichnete die Rheinmetall-Aktie Euro innerhalb von nur fünf Handelstagen einen Anstieg von fast 19 Prozent. Der Kursaufschwung folgte auf positive Signale zu den US-Militärausgaben Euro sowie eigene Auftragserfolge des Konzerns. Zeitweise kletterte der Wert auf 1.900 Euro – nur 6 Prozent unter dem Rekordhoch – bevor er sich wieder stabilisierte. Nun beobachten Anleger gespannt, ob sich der Aufwärtstrend fortsetzt oder eine Korrektur folgt.

Der neue Auftrag festigt Rheinmetalls Position als wichtiger Zulieferer für die Bundeswehr. Mit den für 2027 geplanten Lieferungen wird das Unternehmen sein Verteidigungsportfolio weiter ausbauen. Gleichzeitig spiegelt die jüngste Kursentwicklung das wachsende Marktinteresse an den Zukunftsperspektiven des Konzerns wider.