Rheinberg Stadtverordnetenversammlung beschließt ersten Rheinberg-Wärmeplan
Jakob MaierRheinberg Stadtverordnetenversammlung beschließt ersten Rheinberg-Wärmeplan
Rheinberg hat einen wichtigen Schritt in Richtung umweltfreundlicherer Wärmeversorgung gemacht: Die Stadt hat ihren ersten Wärmewendeplan verabschiedet. Der Stadtrat stimmte der Strategie am 11. Dezember 2025 zu – deutlich vor der bundesweiten Frist bis zum 30. Juni 2028. Das Ziel: Bürgerinnen und Bürger bei der Wahl nachhaltiger Heizlösungen für ihre Häuser unterstützen.
Der neue Plan stellt klimafreundliche Heizalternativen vor, die auf die verschiedenen Stadtteile Rheinbergs zugeschnitten sind. Im Fokus stehen unter anderem Wärmepumpen, Solarthermieanlagen, Photovoltaik-Systeme, Hybridlösungen sowie Pellet- oder Hackschnitzelheizungen. Anwohner können nun prüfen, welches langfristige Heizsystem am besten zu ihrem Gebäude passt.
Die Stadt rät davon ab, in herkömmliche Gas- oder Ölheizungen zu investieren – sowohl wegen kommender gesetzlicher Vorgaben als auch steigender Kosten. Stattdessen bietet das Klimaschutzamt neutrale Energieberatung an, etwa durch „Dr. Haus“-Hausbesuche oder städtische Energieberatungen. Wer Unterstützung bei der Umstellung sucht, erhält hier Hilfe. Für Fragen oder Terminvereinbarungen steht das Klimaschutzamt unter den Rufnummern +49 2843 171-498 oder 171-493 sowie per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.
Der Wärmewendeplan gibt den Rheinbergerinnen und Rheinbergern klare Orientierung zu gesetzlichen Anforderungen und zukunftssicheren Investitionen. Durch die frühe Umsetzung haben Hauseigentümer nun mehr Zeit, nachhaltige Heizlösungen zu planen und umzusetzen. Gleichzeitig trägt die Initiative dazu bei, die nationalen Klimaziele zu erreichen und langfristig die Energiekosten zu senken.
