21 December 2025, 20:54

Regionalregierung schließt Notunterkunft in der englischen Siedlung in Gütersloh

Unterkünfte mit Säulen und Zimmern, umgeben von einer Grasfläche.

Regionalregierung schließt Notunterkunft in der englischen Siedlung in Gütersloh

Bezirksregierung schließt Notunterkunft im Englischen Viertel in Gütersloh

Meldung der Bezirksregierung Detmold

  1. Dezember 2025

Die Notunterkunft im Gütersloher Englischen Viertel ist offiziell geschlossen worden. Betrieben wurde die Einrichtung von der Bezirksregierung Detmold.

Die Unterkunft hatte im Frühjahr 2022 ihre Türen geöffnet, um vor allem Geflüchteten aus der Ukraine Schutz zu bieten. Über dreieinhalb Jahre hinweg fand hier eine Vielzahl von Schutzsuchenden eine vorübergehende Bleibe – insgesamt rund 10.000 Menschen.

Da die Einrichtung nun geräumt ist, arbeiten Mitarbeiter der Bezirksregierung Detmold an den letzten verwaltungstechnischen Aufgaben. Anschließend werden die Gebäude an den Eigentümer, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), zurückgegeben. Dr. Mathias Färber, der zuständige Abteilungsleiter, würdigte den Einsatz des Betreuungsverbands und der Sicherheitskräfte. Durch ihre Zusammenarbeit konnte die Schließung reibungslos erfolgen.

Seit dem 5. Dezember 2025 ist das Gelände vollständig geräumt. Die abschließenden Verwaltungsarbeiten sind der letzte Schritt, bevor die Gebäude an die Bundesbehörde übergeben werden. Mit der Schließung endet eine temporäre Zuflucht, die während ihres Bestehens Tausenden Menschen Obdach bot.

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