12 December 2025, 10:14

Regensburg erhöht 2026 die Müllgebühren – warum Haushalte mehr zahlen müssen

Eine belebte Stadtstraßenszene mit Geschäften, Zelten, Schirmen, Fahrzeugen, Menschen und Müll in der Vordergrund, mit Gebäuden im Hintergrund.

Regensburg erhöht 2026 die Müllgebühren – warum Haushalte mehr zahlen müssen

Illegale Mülldeponien treiben Abfallgebühren in Regensburg in die Höhe

Vorschau: Im Jahr 2026 werden die Abfallgebühren in Regensburg angepasst. Grund dafür sind deutlich gestiegene Kosten in den Gebührenhaushalten, die die Stadt nach geltendem Kommunalabgabengesetz vollständig über Gebühren decken muss. Erhoben werden dürfen dabei nur die tatsächlichen Kosten, und eventuelle Fehlbeträge müssen innerhalb von vier Jahren ausgeglichen werden.

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Veröffentlichungsdatum: 12. Dezember 2025, 05:00 Uhr MEZ

Schlagwörter: Finanzen, Wirtschaft

Artikel: Die Abfallgebühren in Regensburg steigen 2026. Der Stadtrat hat die Anpassungen beschlossen, um die wachsenden Kosten der Abfallentsorgung zu decken. Die Verantwortlichen betonen, dass die Erhöhungen notwendig seien, um öffentliche Räume sauber und ordentlich zu halten.

Die jährliche Gebühr für eine Standard-120-Liter-Restmülltonne erhöht sich von 278,59 Euro auf 300,34 Euro. Diese Steigerung um 7,8 Prozent bedeutet für Haushalte eine monatliche Mehrbelastung von etwa 2,31 Euro. Insgesamt muss die Stadt 7,95 Millionen Euro an Müllgebühren einnehmen – ein Anstieg um rund eine Million Euro im Vergleich zu den bisherigen 7,02 Millionen Euro.

Die neuen Gebühren treten 2026 in Kraft und sollen sicherstellen, dass die Stadt die Abfallentsorgung ohne Einschränkungen aufrechterhalten kann. Die Bürger müssen zwar mit höheren Rechnungen rechnen, doch die Stadtverwaltung versichert, dass es nicht um die Erzielung von Überschüssen gehe. Stattdessen fließen die Mittel direkt in Reinigung, Entsorgung und die Pflege öffentlicher Flächen.