Rasende Wut: Überholmanöver endet mit Schlägerei und Führerscheinentzug auf der B221
Jakob MaierRasende Wut: Überholmanöver endet mit Schlägerei und Führerscheinentzug auf der B221
Ein kleiner Verkehrsunfall auf der B221 bei Niederkrüchten eskalierte am Donnerstagabend gewaltsam. Zwei Autofahrer, 60 und 59 Jahre alt, gerieten nach einem gescheiterten Überholmanöver aneinander. Die Auseinandersetzung endete damit, dass einer der Männer nun mit einer Anzeige rechnen muss, während der andere seinen Führerschein verlor.
Der Vorfall begann, als ein 59-Jähriger aus Niederkrüchten versuchte, einen Transporter zu überholen – direkt im Weg eines entgegenkommenden Fahrzeugs. Der 60-jährige Fahrer aus Wegberg wich aus, um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden, doch beide Fahrzeuge verloren dabei ihre Außenspiegel. Statt die Personalien auszutauschen, verfolgte der Mann aus Wegberg den anderen Fahrer bis zur Einfahrt einer Kiesgrube.
Augenzeugen berichteten später von Handgreiflichkeiten zwischen den beiden Männern. Der Niederkrüchtener beschuldigte seinen Verfolger der Körperverletzung, während der Wegberger behauptete, sich nur verteidigt zu haben. Die Polizei bestätigte, dass gegen den Fahrer aus Wegberg wegen Körperverletzung ermittelt wird.
Die Behörden erhoben zudem gegen den Niederkrüchtener den Vorwurf der Gefährdung des Straßenverkehrs. Sein Führerschein wurde sofort eingezogen. Die Kreispolizeibehörde Viersen ermittelt weiterhin zum genauen Hergang der Ereignisse.
Die Schlägerei hat für beide Fahrer rechtliche Konsequenzen: Der eine muss sich auf ein mögliches Strafverfahren wegen Körperverletzung einstellen, der andere darf vorerst nicht mehr ans Steuer. Weitere Details zur laufenden Untersuchung gab die Polizei bisher nicht bekannt.






