Prozess um Mord in Krefeld: Angeklagter schweigt – nächste Verhandlung im November
Admin UserProzess um Mord in Krefeld: Angeklagter schweigt – nächste Verhandlung im November
Ein 25-jähriger Mann aus Afghanistan steht vor dem Landgericht Krefeld wegen des Vorwurfs, seine Vorgesetzte im Mai vergangenen Jahres in einem New Yorker-Geschäft erstochen zu haben. Die Frau wurde kurz vor Ladenschluss tot in der Mitarbeiterpause aufgefunden. Der Prozess hat großes öffentliches Interesse geweckt – zahlreiche Freunde und Kollegen der Getöteten verfolgten den ersten Verhandlungstag.
Der Angeklagte, dem Mord zur Last gelegt wird, schwieg bei Prozessbeginn. Sein Verteidiger kündigte an, dass er sich erst in der nächsten Verhandlung am 20. November äußern werde. Die Staatsanwaltschaft verlas die Anklageschrift, doch Zeugen wurden bisher noch nicht gehört. Der Mann gilt als schuldunfähig, da er an paranoider Schizophrenie leidet und nicht begreifen kann, dass er die Tat begangen haben soll. Im Falle einer Verurteilung könnte das Gericht seine Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung auf unbestimmte Zeit anordnen.
Der Fall wird von WDR Online begleitet und ist Thema der Lokalzeit Düsseldorf-Sendung am 3. November 2025 um 19:30 Uhr.
Die Verhandlungen gehen weiter; die nächste Sitzung ist für den 20. November angesetzt. Die Öffentlichkeit bleibt gespannt auf die weiteren Entwicklungen in diesem tragischen Fall.
