04 May 2026, 08:09

Polizei Recklinghausen blitzt 300 Raser an Schulen und Kitas an einem Tag

Ein Verkehrszeichen mit der Aufschrift "Geschwindigkeitsreduzierung Gefahrenzone Schule Vorbei" mit einer Person auf der linken Seite, Bäumen und einem Haus im Hintergrund und Strommasten und -drähten darüber.

Polizei Recklinghausen blitzt 300 Raser an Schulen und Kitas an einem Tag

Polizei in Recklinghausen kontrolliert Verkehr rund um Schulen und Kitas

Am Dienstag, dem 3. Juni, führte die Polizei in Recklinghausen umfangreiche Verkehrskontrollen in der Nähe von Schulen und Kindertagesstätten durch. Ziel der Aktion war es, die Sicherheit von Kindern zu erhöhen, die zu den gefährdetsten Verkehrsteilnehmern in der Region zählen.

Die Kontrollen waren Teil der laufenden Kampagne „Sicher.Mobil.Leben.“, die sich in diesem Jahr besonders auf den Schutz von Kindern auf ihrem Schulweg konzentriert. Beamte überprüften die Geschwindigkeit und die Verkehrssicherheit von Fahrzeugen in der Umgebung von Bildungseinrichtungen. Dabei wurden an einem einzigen Tag über 300 Tempoversöchse registriert. Der schwerwiegendste Verstoß: Ein Fahrer wurde mit 68 km/h in einer 30er-Zone erwischt. Selbst ein Schulbus, der Kinder transportierte, wurde angehalten, weil er mit 48 km/h in einer Zone mit Tempo-30-Limit unterwegs war.

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Neben Rasern deckten die Beamten zudem zahlreiche Fälle auf, in denen Kinder im Auto nicht vorschriftsmäßig gesichert waren. In einigen Fahrzeugen fehlten Kindersitze vollständig, in anderen waren sie falsch montiert. Parallel zu den Kontrollen arbeiteten Verkehrssicherheitsberater mit Viertklässlern zusammen, um sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu üben. Die Kinder trainierten das richtige Überqueren von Straßen und ließen ihre Fahrräder auf Verkehrstauglichkeit überprüfen.

Die Aktion machte deutlich, wie groß die Gefahren für Kinder im Straßenverkehr nach wie vor sind. Die Polizei betonte, wie wichtig es ist, dass Autofahrer die Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten und Kindersitze korrekt nutzen. Im Rahmen der Initiative „Sicher.Mobil.Leben.“ sind weitere Aufklärungskampagnen geplant.

Quelle