Polizei kontrolliert 140 Fahrzeuge: Gurt, Handy und Bahnübergänge im Visier
Lukas WolfPolizei kontrolliert 140 Fahrzeuge: Gurt, Handy und Bahnübergänge im Visier
Polizei im Rhein-Sieg-Kreis führt flächendeckende Verkehrskontrollen durch
Im Rahmen einer europaweiten Verkehrssicherheitskampagne hat die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis vergangene Woche umfangreiche Verkehrskontrollen durchgeführt. Im Fokus standen dabei die Anschnallpflicht, Verstöße gegen das Handyverbot am Steuer sowie gefährliches Verhalten an Bahnübergängen. Bei der Aktion wurden über 140 Fahrzeuge überprüft.
Die Kontrollen fanden im Rahmen der ROADPOL-Initiative "Gurt an!" statt, an der sich Polizeibehörden aus mehreren deutschen Regionen beteiligten. Insgesamt 25 Autofahrer wurden ohne angelegten Sicherheitsgurt angetroffen, während 15 Fahrer wegen der Nutzung ihres Handys während der Fahrt auffielen. Gegen alle Betroffenen werden nun Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
An Bahnübergängen wurde in Sankt Augustin auf der Bonner Straße ein 17-jähriger Schüler angehalten, nachdem er ein rotes Signal ignoriert hatte. Zudem wurde ein Motorradfahrer wegen übermäßigen Lärms und des Verdachts einer illegalen Abgasmanipulation aus dem Verkehr gezogen. Das Motorrad wurde zur technischen Überprüfung sichergestellt.
Neben den Hauptdelikten dokumentierten die Beamten rund 30 kleinere Verkehrsverstöße im Verlauf der Aktion.
Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis kündigte an, auch künftig ähnliche Kontrollen mit wechselnden Schwerpunkten durchzuführen. Die aktuelle Kampagne ist Teil der laufenden Bemühungen, die Risiken auf den Straßen der Region zu verringern. Nähere Details zur europäischen Beteiligung bleiben zwar unklar, doch mehrere deutsche Regionen nahmen an der Aktion teil.