Piers Morgan verlässt wütend Live-Show nach provokanter Influencer-Aktion
Emma KrausePiers Morgan verlässt wütend Live-Show nach provokanter Influencer-Aktion
Chaotisches Ende einer Live-Sendung: Piers Morgan stürmt nach Eskalation mit Influencer vom Set
Ein Live-Interview in der Sendung Piers Morgan Uncensored endete im Chaos, nachdem der Moderator mitten im Gespräch wütend das Studio verließ. Der Eklat ereignete sich, als der Influencer Harrison Sullivan zu Gast war, um über seine Rolle in der umstrittenen Netflix-Dokumentation Inside the Manosphere zu sprechen. Die Stimmung heizte sich rasant auf, bis Morgan das Gespräch abrupt abbrach und den Studiobereich verließ.
Der Streit eskalierte, als Sullivan ein ausgedrucktes Foto von Morgans Ehefrau, Celia Walden, in einem Bikini hervorholte. Daneben hatte er ein Schild mit der Aufschrift "Pool Boy" platziert. Morgan reagierte außer sich, bezeichnete Sullivan als "verdammten Idioten" und warf ihm "Sexismus", "Frauenfeindlichkeit" und "Homophobie" vor.
Als die Auseinandersetzung immer hitziger wurde, erklärte Morgan die Sendung für "sinnlos" und wies die Produzenten an, die Verbindung zu beenden. Ohne zu zögern, stand er auf und verließ wortlos das Studio – die Übertragung geriet ins Stocken.
Nach dem Vorfall spottete Sullivan in den sozialen Medien über Morgan. Er bezeichnete den Moderator als "rückgratlos" und behauptete, die Konfrontation gewonnen zu haben. Zudem warf er Morgan vor, trotz dessen langjähriger Kritik an progressiver Politik nun selbst die Ansichten "woker Linker" zu vertreten.
Das Interview sollte eigentlich Sullivans Auftritt in Inside the Manosphere thematisieren, einer Netflix-Dokumentation, die Influencer porträtiert, die extreme traditionelle Männlichkeitsbilder propagieren. Walden, Morgans Ehefrau, hat sich bisher weder zum Vorfall noch zu Sullivans Provokationen öffentlich geäußert.
Die Folgen des streitbaren Interviews werfen nun Fragen über den Umgang der Sendung mit umstrittenen Gästen auf. Sullivans Posts in den sozialen Medien deuten darauf hin, dass er nicht bereit ist, im Konflikt zurückzustecken. Unterdessen sorgt die Dokumentation, die im Mittelpunkt der Kontroverse steht, weiterhin für Debatten über die Darstellung von Online-Männlichkeitsbewegungen.






