NRW verdoppelt Förderprogramm "Startchance" für 900 benachteiligte Schulen bis 2026
Lukas WolfNRW verdoppelt Förderprogramm "Startchance" für 900 benachteiligte Schulen bis 2026
Nordrhein-Westfalen erweitert sein „Startchance“-Programm zur Unterstützung benachteiligter Schulen
Bis zum Schuljahr 2025/26 werden rund 520 weitere Schulen in das Förderprogramm aufgenommen, sodass dann insgesamt über 900 Einrichtungen im Land teilnehmen. Im Fokus stehen die Verbesserung der Lese- und Schreibkompetenzen, der Mathematikkenntnisse sowie der sozial-emotionalen Entwicklung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Herausforderungen.
Die Auswahl der Schulen erfolgt anhand eines Sozialindexes, der unter anderem den Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund und das Risiko von Kinderarmut in der Region berücksichtigt. Die ersten 400 Schulen haben bereits eine Einladung für das Schuljahr 2024/25 erhalten.
Die Teilnahme ist freiwillig – Schulen und Kommunen haben bis Mitte Mai Zeit, sich zu entscheiden. In Solingen wurden unter anderem die Gesamtschule Höhscheid, die Grundschule Katternberger Straße und die Grundschule Klauberg zur Mitwirkung eingeladen.
Finanziell gut ausgestattet Das Programm wird mit erheblichen Mitteln gefördert: Der Bund stellt rund 2,3 Milliarden Euro bereit, Nordrhein-Westfalen stockt aus dem Landeshaushalt mit einem gleich hohen Betrag auf. Diese Gelder fließen in gezielte Unterstützungsmaßnahmen an den ausgewählten Schulen.
Mit der Erweiterung umfasst das „Startchance“-Programm künftig über 900 Schulen in der Region. Sein Kernziel bleibt die Stärkung der grundlegenden schulischen Fähigkeiten und der sozialen Entwicklung benachteiligter Kinder. Die Schulen haben bis Mitte Mai Zeit, ihre Teilnahme für das kommende Schuljahr zu bestätigen.






