NRW investiert Milliarden in frühkindliche Bildung und Kita-Förderung 2024
Emma KrauseNRW investiert Milliarden in frühkindliche Bildung und Kita-Förderung 2024
Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat in ihrem Haushalt für 2024 die frühkindliche Bildung zur Priorität erklärt. Der Bund hat für diesen Bereich über fünf Milliarden Euro bereitgestellt, zusätzlich zu den vom Kabinett bewilligten Mitteln. Mit dieser Maßnahme soll die Unterstützung für Kitas und Betreuungsprogramme in der gesamten Region gestärkt werden.
Das Land erhöht die geplanten pauschalen KiBiz-Zuschüsse für 2024/2025 um fast vier Prozentpunkte. Damit steigt die Gesamtanhebung auf nahezu zehn Prozent. Ein einmaliger Überbrückungsfonds in Höhe von 100 Millionen Euro soll zudem freien Trägern von Kitas helfen, bis die neuen Fördergelder greifen.
Weitere Schritte umfassen zusätzliche Mittel von 550 Millionen Euro, die das Kabinett freigegeben hat. Davon werden 38 Millionen Euro das Bundesprogramm Sprach-Kitas dauerhaft sichern. Weitere 140 Millionen Euro fließen in die Verlängerung und Verankerung des Kita-Helfer-Programms. Bereits Anfang dieses Jahres hatten 60,2 Millionen Euro aus einem Sonderkrisenfonds die Einrichtungen während der Energiekrise unterstützt.
Sebastian Haug, CDU-Landtagsabgeordneter aus Solingen, begrüßte die zusätzlichen Mittel für das System. Die Koalitionsregierung hatte wiederholt ihre Entschlossenheit betont, die frühkindliche Bildung zu fördern.
Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf über fünf Milliarden Euro, mit gezielten Erhöhungen für Zuschüsse und Programme. Durch die Überbrückungshilfen erhalten die Träger sofortige finanzielle Entlastung. Mit diesen Maßnahmen soll die frühkindliche Bildung in Nordrhein-Westfalen stabilisiert und ausgebaut werden.
