26 June 2026, 10:06

NRW investiert 150 Millionen Euro im Kampf gegen Armut und soziale Not

Stärkung des Pakts gegen Armut: Stadt Solingen kann jetzt insgesamt über 1,4 Millionen Euro abrufen

NRW investiert 150 Millionen Euro im Kampf gegen Armut und soziale Not

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen startete im Dezember 2022 auf der Armutskonferenz den „Stärkungspakt NRW – Gemeinsam gegen Armut“. Mit der Initiative sollen rund 150 Millionen Euro an Kommunen fließen, um Menschen in sozialer Not zu unterstützen und die bestehende soziale Infrastruktur zu stärken.

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Etwa einen Monat nach der Ankündigung wurden 396 kreisfreien Städten und Gemeinden sowie 31 Kreisen die Fördermittel bewilligt. Die Höhe der Zuwendungen richtet sich nach der Zahl der Personen, die auf Leistungen der Grundsicherung angewiesen sind.

Kreisfreie Städte erhalten 79 Euro pro Berechtigtem, kreisangehörige Städte und Gemeinden 63 Euro und Kreise 16 Euro. Für Solingen, eine kreisfreie Stadt mit 158.957 Einwohnern und einer Mindestsicherungsquote von 11,3 Prozent (Stand Dezember 2021), bedeutet dies 17.962 Anspruchsberechtigte. Die Stadt erhält insgesamt 1.419.009,14 Euro.

Die Kommunen können die Mittel flexibel einsetzen. Gefördert werden können unter anderem Betriebskosten sozialer Einrichtungen, Maßnahmen und Programme, kommunale Notfallfonds, Honorare für Fachkräfte und Ehrenamtliche sowie Informationsmaterialien.

Die Initiative bietet den lokalen Behörden erhebliche finanzielle Unterstützung. Solingen und andere Kommunen können nun gezielt Ressourcen in die dringendsten Bereiche lenken. Die Gelder helfen dabei, soziale Dienstleistungen für benachteiligte Bevölkerungsgruppen aufrechtzuerhalten und auszubauen.

Quelle