10 May 2026, 20:07

Nigel Farage als Premierminister: SNL UK parodiert britische Politik mit scharfem Witz

Schwarze und weiße Illustration, die eine Szene zeigt, die Tory-Regelung und den Beginn der Liberalismus kontrastiert, mit mehreren Menschen, Tieren und Gegenständen.

Nigel Farage als Premierminister: SNL UK parodiert britische Politik mit scharfem Witz

Die neueste Folge von Saturday Night Live U.K. begann mit einem satirischen Sketch, in dem Nigel Farage als britischer Premierminister dargestellt wurde. Die Eröffnungssequenz spielte im Jahr 1946 in der Downing Street und entwarf ein Zukunftsszenario, in dem Farages Partei bei den Kommunalwahlen einen überwältigenden Sieg errungen hätte. Schauspieler Peter Serafinowicz übernahm die Rolle des Farage und lieferte eine humorvolle Interpretation des Politikers und seines Führungsstils.

In dem Sketch trat auch Kemi Badenoch auf, gespielt von Ayoade Bamgboye, die als Farages Stellvertreterin fungierte. Gemeinsam parodierten sie politische Ereignisse mit übertriebener Komik, darunter eine Anspielung auf einen von „König Trump“ vermittelten Waffenstillstand in der Straße von Hormus.

Die Szene begann mit Farage, verkörpert von Serafinowicz, der seine neue Machtposition als Premierminister genoss. Er scherzte über die Vorzüge des Amtes, bevor er eine Geburtstagsbotschaft an Sir David Attenborough richtete – und ihm zum 120. Geburtstag gratulierte.

Badenochs Figur warf ein, dass ein fiktiver Waffenstillstand in der Straße von Hormus zustande gekommen sei, angeblich ausgehandelt von „König Trump“. Das Duo kündigte später an, an einer „Hetero-Pride-Parade“ teilnehmen zu wollen, was den absurden Ton des Sketches noch verstärkte.

An anderer Stelle des Intros traten George Fouracres und Celeste Dring als Keir Starmer und Angela Rayner in einer Zeitreise-Sequenz auf. Ihr kurzer Auftritt bildete einen Kontrast zu Farages übertriebener Dominanz in der alternativen Realität des Sketches.

Die Kulisse der Downing Street im Jahr 1946 bildete den Rahmen für die Parodie und verband historische Bildsprache mit moderner politischer Satire. Farages fiktiver Machtaufstieg spiegelte dabei die realen Erfolge seiner Partei bei den jüngsten Kommunalwahlen in Großbritannien wider – wenn auch mit kreativen Freiheiten für den komischen Effekt.

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Der Sketch griff aktuelle politische Themen auf und trieb sie ins Groteske. Serafinowicz’ Darstellung des Farage und Bamgboyes Badenoch bot eine Mischung aus scharfsinnigen Witzen und surrealen Szenen. Am Ende begaben sich die Figuren zu ihrem nächsten überzeichneten Ereignis und hinterließen beim Publikum eine leichtfüßige, aber pointierte Perspektive auf die britische Politik.

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