09 November 2025, 00:05

Neuer Oberbürgermeister Terhorst setzt auf Dialog mit der Marler Wirtschaft beim Business-Club-Empfang

Eine Messestellung mit einem Tisch, auf dem verschiedene Landesflaggen, eine Box, Papiere und ein Banner liegen, eine Kugel links daneben, eine Anschlagtafel rechts daneben mit ein paar Menschen in der Nähe und mehreren Tischen und Stühlen im Hintergrund.

Neuer Oberbürgermeister Terhorst setzt auf Dialog mit der Marler Wirtschaft beim Business-Club-Empfang

Der neu gewählte Oberbürgermeister Thomas Terhorst nahm an seiner ersten großen öffentlichen Veranstaltung im Amt teil: dem traditionellen Wirtschaftsempfang des Marl Business Clubs. Rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kommunalverwaltung kamen zusammen, um über die Widerstandsfähigkeit der Marler Wirtschaft angesichts globaler Krisen und die Bedeutung des Mittelstands als Innovationsmotor zu diskutieren.

Ziel der Veranstaltung war es, den Dialog und die Vernetzung zwischen lokalen Unternehmen, Politik und Verwaltung zu stärken. Terhorst betonte in seiner Rede die Robustheit der Marler Wirtschaft und verwies auf Initiativen wie gate.ruhr sowie die neuen Aktivitäten von Thalia, die Impulse für Wertschöpfung und Arbeitsplatzwachstum setzen sollen. Gleichzeitig äußerte er Besorgnis über die ungleichen Wettbewerbsbedingungen in der chemischen Industrie und deren Auswirkungen auf den Chempark Marl.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Hauptredner Gerald Flanz analysierte die komplexen Dynamiken der Kapitalmärkte, die von Geldpolitik, geopolitischen Unsicherheiten und technologischem Wandel geprägt sind. Er skizzierte die Herausforderungen für die regionale Industrie – von explodierenden Energie- und Rohstoffkosten bis hin zum zunehmenden Wettbewerbsdruck. Uta Heinrich, Vorsitzende des Marl Business Clubs, griff diese Punkte auf und unterstrich die Schwierigkeiten, mit denen insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Region zu kämpfen haben. Diese seien doch maßgeblich für Beschäftigung und wirtschaftliche Stabilität im Ruhrgebiet verantwortlich.

Der jährliche Wirtschaftsempfang des Marl Business Clubs brachte zentrale Akteure zusammen, um die wirtschaftliche Lage und die Herausforderungen der Region zu erörtern. Für Oberbürgermeister Terhorst markierte die Teilnahme an der Veranstaltung seinen ersten großen öffentlichen Auftritt im Amt – ein Zeichen für sein Engagement, lokale Unternehmen zu unterstützen und Innovation voranzutreiben. Trotz aller Widrigkeiten zeigte die Veranstaltung einmal mehr: Der Marler Mittelstand ist ein unverzichtbarer Treiber für Wachstum und Arbeitsplätze.