19 February 2026, 08:12

Neue Expertin Susanne Conrads leitet Solingens Innenstadtentwicklung mit 15-Millionen-Euro-Plan

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer detaillierten Stadtzeichnung, umgeben von Plänen und Text.

Neue Expertin Susanne Conrads leitet Solingens Innenstadtentwicklung mit 15-Millionen-Euro-Plan

Solingens Arbeitsstab Innenstadt hat eine neue Expertin für die Leitung seiner laufenden Stadtentwicklungsprojekte berufen. Die Architektin Susanne Conrads, die über Planungskompetenz verfügt, stößt zum Team, nachdem sie ihre Ämter im Stadtrat niedergelegt hat. Der Arbeitsstab will an die jüngsten Fortschritte in der Innenstadt anknüpfen, in die seit 2021 insgesamt 15 Millionen Euro investiert wurden.

In den vergangenen fünf Jahren hat Solingen Teile seiner Innenstadt durch gezielte Projekte umgestaltet. Der von Oberbürgermeister Tim Kurzbach geleitete Arbeitsstab Innenstadt steuerte Vorhaben wie den Masterplan Solingen Mitte (gestartet 2022), die fußgängerfreundliche Neugestaltung der Hauptstraße (abgeschlossen 2024) sowie Pop-up-Märkte, die von 2023 bis 2025 stattfinden. Im Fokus standen dabei die Belebung von Gewerbeflächen und Fußgängerzonen, insbesondere im Stadtteil Ohligs.

Conrads, die in Wuppertal und Köln Architektur studiert hat, bringt berufliche Erfahrung in der Stadtplanung mit. Für die neue Position legte sie ihr Mandat in der Stadtratsfraktion SG zukunft sowie im Bezirksausschuss Gräfrath nieder. Oberstadtdirektor Daniel Flemm begrüßte ihre Berufung und hob ihre Fähigkeit zur fachübergreifenden Koordination innerhalb des Arbeitsstabs hervor.

In Kürze werden weitere Fachkräfte das Team verstärken, um soziale und wirtschaftliche Herausforderungen in der Innenstadt anzugehen. Das Ziel des Arbeitsstabs bleibt klar: die weitere Entwicklung und Aufwertung des Solinger Stadtkerns in den kommenden Jahren voranzutreiben.

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Conrads wird sich nun auf die Ausgestaltung der nächsten Phase der Innenstadtentwicklung konzentrieren. Ihr architektonisches und planerisches Know-how soll die laufenden Projekte unterstützen – darunter der bis 2026 angelegte 15-Millionen-Euro-Investitionsplan. Der Arbeitsstab koordiniert weiterhin ressortübergreifende Strategien, um das wirtschaftliche und soziale Gefüge des Gebiets zu stärken.