Neue Arbeit Ittertal gGmbH meldet Insolvenz an – Löhne vorerst gesichert
Moritz RichterNeue Arbeit Ittertal gGmbH meldet Insolvenz an – Löhne vorerst gesichert
Neue Arbeit Ittertal gGmbH (NAI) hat Insolvenz angemeldet und rechnet bis Jahresende mit der Eröffnung des Verfahrens. Die Organisation, ein nach dem Arbeitsförderungsrecht zertifizierter Träger, unterstützt Langzeitarbeitslose durch Arbeits- und Sozialprogramme. Zudem verwaltet sie Dienstleistungen für den Förderverein der Freizeitanlage Ittertal.
Die NAI hat vorläufige Insolvenzverfahren beantragt, um ihre finanzielle Lage zu bereinigen. Während dieser Phase sind die Löhne der Beschäftigten durch die Bundesagentur für Arbeit abgesichert. Der Insolvenzverwalter Robert Fliegner wird mit den Beteiligten zusammenarbeiten, um die Finanzen zu stabilisieren und Sanierungsmaßnahmen zu planen.
Das Unternehmen bietet bis zu 60 Arbeitsgelegenheiten für Langzeitarbeitslose an, die vom Jobcenter Solingen und der Bundesagentur für Arbeit finanziert werden. Zudem beschäftigt die NAI 21 festangestellte Mitarbeiter und bietet soziale Beratung, Landschaftspflege sowie kreative Workshops in der „Walder Kreativwerkstatt“ an.
Der Förderverein Ittertal, der die Anlage pachtet, und Rüdiger Gruß, Inhaber des Restaurants „Quitte“, bestätigten, dass ihr Betrieb von den finanziellen Schwierigkeiten der NAI nicht betroffen sei.
Das Insolvenzverfahren der NAI läuft bereits, der Lohnschutz für die Beschäftigten ist gesichert. Mit den Umstrukturierungsbemühungen will die Organisation ihre künftige Rolle in der Unterstützung von Arbeitslosen sowie die Aufrechterhaltung lokaler Dienstleistungen sichern. Die Beteiligten werden die weiteren Schritte in Gesprächen klären.
