28 October 2025, 06:10

Nackte Brüste in Wuppertal: Kontroversielle Filmplakate lösen Empörung aus

Ein Plakat mit Bildern von Frauen und begleitendem Text.

Nackte Brüste in Wuppertal: Kontroversielle Filmplakate lösen Empörung aus

Eine umstrittene Plakatkampagne des Wuppertaler Poster Store für den Film 'Busen – Perspektiven auf Brüste' hat in Wuppertal für öffentlichen Aufruhr gesorgt. Die Plakate, die nackte Brüste zeigen, wurden massenhaft abgerissen oder beschmiert. Der Projektleiter Andreas von Hören zeigte sich überrascht über die heftigen Reaktionen. Die Werbekampagne des Wuppertaler Poster Store für 'Busen – Perspektiven auf Brüste' sollte eine neue medienpädagogische Filmreihe für Schulen bewerben. Die Reihe zielt darauf ab, über Körper, Geschlechterrollen und Brüste zu diskutieren – ohne Sexualisierung. Die Plakate, die Brüste natürlich und ohne Köpfe darstellten, sollten jede Frau repräsentieren. Doch die frühe Platzierung der Motive löste eine Kontroverse aus. Der Deutsche Werberat hielt die Werbung zwar nicht für 'unzüchtig', doch viele Anwohner sahen das anders. Julian Rauen, ein 21-jähriger Student, der am Projekt beteiligt ist, argumentierte, dass nackte Brüste nicht automatisch Sexualisierung oder Verfügbarkeit bedeuten. Trotzdem wurden die Plakate beschädigt – Rauen empfand anonyme Hass-Mails zur Kampagne sogar als verletzender als die Sachbeschädigung selbst. Die Plakataktion des Wuppertaler Poster Store zu 'Busen – Perspektiven auf Brüste' hat heftige öffentliche Reaktionen ausgelöst und zu Vandalismus geführt. Das Projekt betont, die Brüste seien natürlich und ohne sexualisierenden Kontext abgebildet worden, um offene Diskussionen über Körper und Geschlechterrollen an Schulen zu fördern. Trotz der Kritik bleibt man bei der gewählten Herangehensweise.

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