"Nach dem Krieg: Was bleibt uns?" – Emmendingens neue Ausstellung über Flucht und Identität
Jakob Maier"Nach dem Krieg: Was bleibt uns?" – Emmendingens neue Ausstellung über Flucht und Identität
Städtisches Museum Emmendingen eröffnet am Sonntag, 21. Juni 2023, eine neue Ausstellung
Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ widmet sich die Schau der Frage, wie Flucht und Migration die heutige Gesellschaft prägen. Es handelt sich um das erste große Projekt der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen deutschsprachige Minderheiten aus Osteuropa, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten. Thematisiert werden Vertreibung, Identität, Erinnerung und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Ein regionaler Bezug zeigt zudem die Geschichte der Spätaussiedler in Emmendingen auf.
Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht. Die Eröffnung findet am Sonntag, 21. Juni, um 11:15 Uhr statt. Die Ausstellung ist bis zum 8. November 2023 zu sehen. Geöffnet hat das Museum mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung.
Fast fünf Monate lang bietet die Schau Einblicke in historische Migrationsbewegungen und deren nachhaltige Auswirkungen auf Gemeinschaften. Die neue Museumsleiterin hat sich bewusst für dieses Thema als Auftakt ihrer Amtszeit entschieden.






