Münsters Museum erkundet Kolonialgeschichte und Luftfahrt in Oktober-Ausstellungen
Jakob MaierMünsters Museum erkundet Kolonialgeschichte und Luftfahrt in Oktober-Ausstellungen
Städtisches Museum Münster bietet im Oktober Bildungsveranstaltungen und Ausstellungen
Im Oktober veranstaltet das Städtische Museum Münster eine Reihe von Bildungsformaten und Ausstellungen. Schülerinnen und Schüler sowie die Öffentlichkeit können sich in thematischen Studientagen und Führungen mit der deutschen Kolonialgeschichte auseinandersetzen. Eine separate Fotoausstellung würdigt zudem einen bedeutenden Moment der regionalen Luftfahrtgeschichte.
Am 8. und 9. Oktober finden für Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen Studientage im "Kolonialismus-Themenraum" des Museums statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; Studierende der Universität Münster begleiten die Veranstaltungen als Guides. Die Ausstellung beleuchtet sowohl die historischen Wurzeln als auch die bis heute spürbaren Folgen des deutschen Kolonialismus und präsentiert eigens in Auftrag gegebene Kunstwerke, die dessen anhaltende Auswirkungen veranschaulichen.
Der "Kolonialismus-Themenraum" entstand in einer gemeinsamen Initiative: 15 Kultur- und Bildungseinrichtungen aus Münster entwickelten ihn unter Federführung des Städtischen Museums, des Historischen Seminars und des Instituts für Geschichtsdidaktik der Universität Münster. Weitere Studientage sind für Dezember 2025 und Februar 2026 geplant.
Am 11. Oktober um 16 Uhr bietet das Museum eine öffentliche Führung durch dieselbe Ausstellung an. Der Eintritt kostet fünf Euro, ermäßigt drei Euro.
Ebenfalls im Oktober endet eine weitere Ausstellung: "Pan Walther (1921–1987) – Sara-la-Kâli: Die Wallfahrt in Saintes-Maries-de-la-Mer" ist noch bis 12. Oktober zu sehen und schließt nach dem Wochenende ihre Pforten.
Für Interessierte der regionalen Luftfahrtgeschichte zeigt das Museum ab 10. Oktober ein historisches Foto: Es hält den ersten Nachwuchswettbewerb des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen im Deutschen Aero Club fest, der zu Ehren von Ferdinand Eimermacher ausgetragen wurde.
Zudem steht ein benachbarter Werkraum für Gruppendiskussionen und kreative Projekte zur Verfügung. Eine vorherige Anmeldung ist für die Nutzung erforderlich.
Das Oktoberprogramm des Museums bietet vielfältige Möglichkeiten, Geschichte aktiv zu erleben: Während Schülerinnen und Schüler kostenlose Studientage besuchen können, ist die Öffentlichkeit zu einer Führung gegen eine geringe Gebühr eingeladen. Die Ausstellungen und Veranstaltungen laufen bis Mitte Oktober, weitere Termine folgen 2025 und 2026.






