Münster wird zum Zentrum der Quantenphysik und internationalen Wissenschaftsdiplomatie
Moritz RichterMünster wird zum Zentrum der Quantenphysik und internationalen Wissenschaftsdiplomatie
Münster, die Stadt des Westfälischen Friedens, war Schauplatz eines bedeutenden Ereignisses in der Welt der Physik. Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) mit über 52.000 Mitgliedern und die Physikalische Gesellschaft Japans (JPS) trafen sich mit Oberbürgermeister Tilman Fuchs, um über die Zukunft ihrer Fachgebiete zu diskutieren. Die DPG, eine der größten physikalischen Gesellschaften weltweit, ist Schirmherrin des Ausstellungsprojekts "Quantum 100", das Beiträge aus Lehre, Wissenschaft und Industrie präsentiert.
Das Treffen fand im Friedenssaal statt, wo Fuchs Münsters Engagement für Dialog und Verständigung über Grenzen hinweg betonte. Die bundesweite Abschlussveranstaltung von "Quantum 100" wird am Samstag, dem 15. November, in der Halle Münsterland stattfinden. Ziel des Projekts ist es, die friedliche Nutzung wissenschaftlicher Fortschritte – insbesondere in der Quantenphysik – zu fördern.
Während ihres Besuchs unterzeichneten die Präsidenten der DPG und der JPS im Bürgerhalle des Historischen Rathauses eine gemeinsame "Erklärung für die Zukunft". Diese Erklärung warnt vor den Gefahren von Atomwaffen und setzt sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit wissenschaftlichen Entdeckungen ein.
Das Zusammentreffen von Oberbürgermeister Fuchs mit den Delegationen der DPG und JPS unterstreicht Münsters Verpflichtung zu internationaler Zusammenarbeit und der friedlichen Anwendung wissenschaftlichen Wissens. Die Veranstaltung "Quantum 100" verspricht ein wichtiger Meilenstein für die Förderung der Quantenphysik und ihren verantwortungsvollen Einsatz zu werden.
