Münster plant neue Fußgängerzone für mehr Sicherheit und Lebensqualität
Moritz RichterMünster plant neue Fußgängerzone für mehr Sicherheit und Lebensqualität
Die Münsteraner SPD hat einen Plan vorgelegt, um in der Innenstadt eine neue Fußgängerzone einzurichten. Betroffen wären Bereiche rund um den Heinrich-Peters-Platz, Teile der Veestherrnstraße sowie ein Abschnitt der Wilhelm-Bockelmann-Straße. Lokale Unternehmen sollen eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Veränderungen spielen, falls das Vorhaben umgesetzt wird.
Ziel der Initiative ist es, die Sicherheit zu erhöhen und den Lärm in einem stark frequentierten Stadtteil zu verringern. Auf der Wilhelm-Bockelmann-Straße gilt zwar bereits eine Geschwindigkeitsbegrenzung, doch viele Autofahrer halten sich nicht daran. Anwohner haben zudem über laute Sportwagen geklagt, die durch das Gebiet rasen und damit Fußgänger sowie Radfahrer gefährden.
Die geplante Fußgängerzone würde den wöchentlichen Markt wie gewohnt weiterlaufen lassen. Lieferfahrzeuge für die Geschäfte hätten weiterhin Zutritt, sodass die Betriebe möglichst wenig beeinträchtigt würden. An der Veestherrnstraße soll die Zone an einem bestimmten Punkt beginnen, um die Parkplätze von Münster-Touristik zu erhalten.
Stadtvertreter zeigen sich unterstützend und sehen in dem Projekt eine Chance, das Zentrum attraktiver zu gestalten. Ihrer Meinung nach ließe sich die Umwandlung der Wilhelm-Bockelmann-Straße kostengünstig realisieren und würde gleichzeitig die Verkehrssicherheit steigern. Die Verwaltung prüft den Vorschlag derzeit und wird eine Vorlage für die nächste Ratssitzung erarbeiten.
Sollte der Plan angenommen werden, würde die Fußgängerzone Teile der Münsteraner Innenstadt neu prägen. Die Konzeption berücksichtigt die Belange der Geschäftsinhaber und sichert wichtige Dienstleistungen wie Lieferungen und den Wochenmarkt. Die endgültige Entscheidung hängt von der anstehenden Abstimmung im Stadtrat ab.






